Kunstwerke beim Familienfest gezeigt

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Zum Abschluss hatten die Kinder noch einmal die Möglicheit, sich als kleine Künstler zu versuchen. ▪

WERDOHL ▪ „Wir machen Druck“ – das war der Titel einer Projektaktion des Familienzentrums St. Michael, die nun zu Ende gegangen ist und mit einem Kinderfest – witterungsbedingt – in den Räumen des katholischen Kindergartens an der Brüderstraße ihren Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss gefunden hat.

Drei Wochen lang beschäftigten sich alle 70 Mädchen und Jungen dieser Einrichtung damit, wie nach Fertigung einer Skizze Druckplatten hergestellt und dann mit Acryl-Farbe möglichst kleckerfrei bearbeitet werden, wobei den Kindern die Wahl der Motive völlig freigestellt war. Und auch wenn das Projekt als solches nun abgeschlossen ist: Im Kindergarten-Alltag wird es – wenn auch anders – fortgeführt.

Begleitet wurde die Projektaktion zumindest zwei Wochen lang von der Werdohler Künstlerin Annette Kögel. Jeweils vier Tage pro Woche zeigte sie den Mädchen und Jungen, in welchen Schritten letztlich ein Bild entstehen kann. „Dabei sind ganz tolle Sachen entstanden“, lobte die Künstlerin, die im Kindergarten an der Brüderstraße schon ähnliche Aktionen begleitet hat, als ihre eigenen Kinder dort noch betreut wurden.

Abgesehen von einem großen Gemeinschaftsbild (ein von Wiese umgebener Teich), das von den Fünfjährigen geschaffen wurde, entstanden nach und nach viele kleine Kunstwerke, die in Ordnern gesammelt wurden und von den Besuchern des Kinderfestes betrachtet werden konnten. Und: Die Druckerei war auch am Samstag noch in Betrieb. Vor den Augen ihrer Mütter und Väter zeigten die Kleinen, was sie von Annette Kögel gelernt hatten.

Die Mehrzahl der Kinder nahm jedoch die Angebote wahr, die im Rahmen des Festes für sie vorbereitet worden waren. Sie ließen sich schminken, nutzten die Rollenrutsche oder sahen sich auf DVD gespeicherte Fotos aus dem Alltag und der Projektzeit der Kindertagesstätte an.

Ein besonderes Lob gebührt einigen Vätern. Die nämlich hatten die für Samstag angemietete Hüpfburg kurzerhand in einem der Gruppenräume aufgebaut, nachdem klar war, dass draußen bei Regen kein Hüpfvergnügen aufkommen würde. - Rainer Kanbach

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