Kulturverein Werdohl heute: Konzerte, Gespräche, Cafés

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Der Vorstand des Kulturvereins um Klaus Muhl mit den beiden Wiedergewählten Dieter Lohrengel (links) und Günter Vogt (rechts).

Werdohl - Mit dem bewährten Team geht der Kulturverein Werdohl am Samstag ins kommende Jahr.

Bei der 22. Jahreshauptversammlung des Vereins am Donnerstagabend im Sitzungssaal des Rathauses wurden der 2. Vorsitzende Günter Vogt und der Kassierer Dieter Lohrengel jeweils einstimmig im Amt bestätigt. 

Insgesamt 14 Anwesende hörten aber zunächst den Jahresbericht des Vorsitzenden Klaus Muhl. Er erinnerte an die Veranstaltungen des Kulturvereins in den vergangenen zwölf Monaten. Da war im März das 39. Gemeinschaftskonzert der Werdohler Chöre im Festsaal Riesei mit enttäuschend wenigen Teilnehmern auf und vor der Bühne. 

Kulturcafé vier Mal im Jahr

Ebenfalls im März folgte das Werdohler Gespräch zum Thema „Wie kann die Integration von Flüchtlingen in Werdohl gelingen?“ Nach den Stadtparkkonzerten im Sommer folgte die musikalische Gestaltung der Veranstaltung zum Volkstrauertag zum Abschluss des Jahres. 

Aus dem Kulturverein Werdohl heute ging die Truppe hervor, die seither im Raum des Kleinen Kulturforums vier Mal im Jahr ein Kulturcafé ausrichtet. Das dritte Kulturcafé 2017 wird dann schon das 50. sein. An die Erfolge des vergangenen Jahres erinnerte am Donnerstagabend Annette Wolf.

Stabile Finanzlage

Die Besucher erlebten Rezitationen zum Thema Liebe, Kabarett, Rhythm and Blues mit südamerikanischer Literatur sowie ein Ein-Personen-Theater. Der folgende Kassenbericht von Dieter Lohrengel wies eine stabile Finanzlage aus. 2016 hatte der Kulturverein sieben Mitgliedsvereine und darüber hinaus 41 Fördermitglieder.

Günter Vogt berichtete von den Planungen fürs noch neue Jahr: Am 4. März findet das 40. Gemeinschaftskonzert im Festsaal Riesei statt. Vogt hofft wieder auf mehr teilnehmende Chöre. Vorjahres-Moderator Sebastian Hoffmann ist sich jedoch noch nicht sicher, ob er diese Aufgabe wieder übernehmen wolle. Vor zehn Monaten sei er doch sehr verärgert gewesen: „Wenn der Shanty-Chor sich selbst ansagt, brauche ich mich auch gar nicht vorbereiten.“ Klaus Muhl versprach Abhilfe. 

Vogt setzt Ausblick fort

Vogt setzte seinen Ausblick auf die kommenden Monate fort. Am 26. April folgen die nächsten Werdohler Gespräche in der Stadtbücherei. Woge-Chef Ingo Wöste und die neue Stadtplanerin Kathrin Hartwig würden dann zur Entwicklung Werdohls und der Lenneschiene referieren. 

Die Moderation des Abends übernehme Heiner Burkhardt. Zwischen Mai und September sollen dann wieder drei Open-Air-Stadtparkkonzerte folgen. Diese fänden jedoch nun am neuen Standort, dem Brüninghaus-Platz, statt. Als viertes Konzert folge – wie gehabt – das Gastspiel des Märkischen Zupforchesters in der Bücherei. Den Jahresabschluss bilde für den Kulturverein Werdohl heute wieder das Rahmenprogramm der Veranstaltung zum Volkstrauertag. 

Programm der nächsten Kulturcafés

Carla Marlinghaus blickte dann auf die kommenden Kulturcafés: Am 19. Februar, tritt im Kleinen Kulturforum Kabarettist Erwin Grosche auf. Das Programm an dem Sonntag trage den Titel „Der Abstandhalter“. Am 26. März folgten Pop-Songs der 50er- bis 90er-Jahre in ungewöhnlicher Form: Mit „Strings 2 Voices“ sei der Abend überschrieben. 

Die Musik werde von Conny Oberhauser und Jürgen Goldschmidt mit Gitarre und Kontrabass vorgetragen. Die weiteren Kulturcafés für 2017 seien noch nicht spruchreif.

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