Kulturprogramm 2010: Rock für Kids als „Renner“

In diesem Sommer fand Rock für Kids erstmals auf dem Goethe-Spielplatz statt – die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

WERDOHL ▪ Zwischen 40 und 1 400 Besucher kamen in der zweiten Jahreshälfte zu den unterschiedlichsten Kulturveranstaltung, die von der Stadt Werdohl oder mit ihrer Beteiligung durchgeführt wurden. Das geht aus den Unterlagen hervor, die von der Verwaltung für die öffentliche Sitzung des Kulturausschusses am Dienstag, 16. November (17 Uhr im Rathaus) erstellt wurden.

Absoluter „Renner“ war zweifelsfrei die 16. Auflage von Rock für Kids in der zweiten Septemberhälfte, die erstmals in Werdohl stattfand und künftig im Wechsel mit Plettenberg durchgeführt werden soll.

Gut gefragt sind nach der Aufstellung der städtischen Kulturabteilung die Stadtparkkonzerte, wobei auch hier eine Zahl besonders auffällig ist: Der Shanty-Chor mobilisierte Mitte August rund 400 Zuhörer.

Nicht beklagen können sich freilich auch nicht die DJK-Musikgruppe, die Männerchöre und das Tambourkorps „Einigkeit“, die ebenfalls das Programm im Rahmen der Stadtpark-Konzertreihe gestaltet haben. Ein paar mehr Besucher wären allerdings für die Akteure auch nicht schlecht gewesen.

Dass das Märkische Zupforchester es lediglich auf rund 40 Besucher brachte, ist ein wenig auch der begrenzten Raumkapazität in der Bücherei geschuldet.

Die Kultursommer-Reihe ist in diesem Jahr auf unterschiedliche Resonanz gestoßen. Immerhin gab es Jahre, in denen die anschließend mitgeteilten Besucherzahlen beeindruckender waren. Das Offene Singen beispielsweise mobilisierte rund 100 Interessenten. Die Boptown Cats mit ihrem ausgefeilten Rock’n Roll-Repertoire lockten etwa 70 Besucher an – und damit eine Zahl, die deutlich hinter den Erwartungen blieb.

Gut war dagegen die Resonanz beim Improvisationstheater Emscherblut (Schauspiel auf Zuruf) oder beim Märchentheater und Wunschkonzert. Die Angaben der Verwaltung: Zwischen 70 und 180 Besucher. Auf rund 300 Besucher, so die Zählung der Kulturabteilung, kamen zum Auftritt des Bahnorchesters Altenbeken, der in den Bürgerfrühschoppen eingebettet war. Eine erstmals gewählte Kombination, die sich bewährt haben dürfte.

Insgesamt, so darf man nach der Lektüre des für den Kulturausschuss bestimmten Berichtes festhalten, ist auch in der zweiten Jahreshälfte als Beitrag zu einer guten Lebensqualität in Werdohl ein breites, abwechslungsreiches und niveauvolles Kulturprogramm geboten worden.

Und das, so bleibt festzustellen, soll auch im nächsten Jahr so sein. Mehr noch: Bürgermeister Siegfried Griebsch hatte erst kürzlich noch von einer Verbesserung gesprochen.

Fest steht inzwischen auch, was in der Saison 2011/2012 in der Kulturbogen-Reihe geboten werden soll. Erneut sind es vier Veranstaltungen: Das Schauspiel „Lola“ von Rainer Werner Fassbinder, der Agatha Christie-Krimi „Die Mausefalle“, die Komödie „Harry und Sally“ und das Schauspiel „Das Interview“ mit Martin Lüttge.

Sicher ist auch, dass nicht nur im bevorstehenden, sondern auch nächsten Dezember wieder Kinderveranstaltungen durchgeführt werden, die großen Zuspruch haben dürften.

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