Kulturbogen: Freier Eintritt für junge Leute

In der laufenden Saison wurden bisher 34 ermäßigte Karten an Jugendliche, Schüler und Studenten verkauft. Die kommende und letzte Kulturbogen-Veranstaltung der Saison – „Hund von Baskerville“ – am Donnerstag ist noch nicht berücksichtigt

WERDOHL ▪ Die Stadtverwaltung befürwortet den Antrag von SPD und FDP, zukünftig Jugendlichen, Schülern und Studenten freien Eintritt zu Veranstaltungen des Kulturbogens zu gewähren.

In der Sitzung des Kulturausschusses am 1. März steht dieser Beschlussvorschlag der Verwaltung auf der Tagesordnung. Seit 2003 ist durch Ratsbeschluss geregelt, dass Jugendliche, Schüler und Studenten den halben Eintrittspreis zu entrichten haben. Eine ermäßigte Kulturbogenkarte kostet zurzeit fünf beziehungsweise sechs Euro, je nach Sitzplatz. In der laufenden Saison wurden bisher 34 ermäßigte Karten an Jugendliche, Schüler und Studenten verkauft. Die kommende und letzte Kulturbogen-Veranstaltung der Saison – „Hund von Baskerville“ – am Donnerstag ist noch nicht berücksichtigt. In der Saison 08/09 wurden 44 ermäßigte Karten, in der Saison 09/10 wurden zehn ermäßigte Karten verkauft.

Die Halbierung des Eintrittspreises für Jugendliche gilt ebenfalls für ein Kulturbogen-Abonnement. Ein ermäßigtes Abo kostet 14 beziehungsweise 15 Euro, im Moment hat ein Student ein solches Abo erworben. Werdohler Schulklassen haben die Möglichkeit, die Sprechtheater-Veranstaltungen des Kulturbogens kostenlos zu besuchen. In der laufenden Saison wurden bisher 78 Freikarten an die Klassen vergeben, in den Jahren zuvor bestand kein Interesse an freien Eintrittskarten für Klassenverbände.

Schulen außerhalb der Stadt können das Sprechtheater für vier Euro pro Schüler besuchen.

Die Verwaltung schlägt überdies noch vor, die Einschränkung auf das Sprechtheater aufzuheben und sämtliche Kulturbogen-Veranstaltung zukünftig kostenlos für Schüler, Jugendliche und Studenten anzubieten. Klassenverbände sollen auch kostenlos die Veranstaltungen besuchen können, allerdings nur dann, wenn es auch ausreichend Platz dafür gibt.

Als Begründung heißt es: „Vorteilhaft ist, dass Jugendliche, Schüler und Studenten an die Veranstaltungen des Kulturbogens herangeführt werden. Der Lerneffekt und das gemeinsame Erleben einer Kulturveranstaltung ist positiv zu betrachten. Die Besucherfrequenz kann durch diese Neuregelung gesteigert werden.“

Wenn der Kulturausschuss eine Entscheidung trifft, muss sie noch von Hauptausschuss (7. März) und Rat (21. März) bestätigt werden. ▪ Volker Heyn

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