Kühles Freibadfest in Ütterlingsen

Eine rasante Rutschpartie durch den Schlund des Hais war so ganz nach dem Geschmack der jungen Freibadbesucher.

Werdohl - Es dauerte, bis das Freibadfest am Samstag in Gang kam. Das lag aber keinesfalls am Unterhaltungsangebot, das die Verantwortlichen auf die Beine gestellt hatten, sondern vielmehr an den eher frischen Temperaturen und den schlechten Wettervorhersagen, die sich im Laufe des Tages aber doch nicht als so mies herausstellen sollten, wie prognostiziert. Das lockte letztlich doch noch einige schwimmbegeisterte Werdohler ins Ütterlingser Freibad.

Zur Mittagszeit zeigte sich allerdings ein trauriges Bild. Das Thermometer kam nicht im Entferntesten an die 20 Grad heran, immer wieder schoben sich dunkle Wolken vor die Sonne. Nur die hartgesottenen Freibadgänger waren zu diesem Zeitpunkt am und im Wasser anzutreffen, wenn auch der ein oder andere Schwimmer zugeben musste. „Mann, ist das kalt.“ Doch die Devise lautete: In Bewegung bleiben – dazu hatten kleine wie große Freibadbesucher jeder Menge Gelegenheit; und das nicht nur im oder auf dem Wasser, sondern auch mit festem Boden unter den Füßen.

Hoch in den wolkenverhangenen Himmel erhob sich ein monströser Haikopf mit fletschenden Zähnen – eine Rutschbahn, die zur rasanten Fahrt durch den Schlund des aufblasbaren Jägers der Meere einlud. Daneben tauchten die Eroberer auf der Piratenhüpfburg ihrerseits in spielerische Abenteuer ein. Die Nachmittagsstunden brachten etwas wärmere Temperaturen, und so trauten sich schließlich immer mehr Besucher in den Schwimmbecken. Mutig sprang vor allem die Jugend aus den diversen Höhen der Sprunganlage ins Nass – die Beobachter entdeckte hier durchaus die ein oder andere choreografische Besonderheiten in der Haltungsnote.

Ein Angebot auf und neben dem Wasser hielt die DLRG für die Besucher parat – unter anderem konnte an einem Wissensquiz mit Fragen rund ums Thema Schwimmen teilgenommen werden. Mal-Stationen und Musik rundeten den bunten Nachmittag ab. Letztlich lockte der Freibadtag aber nicht nur Schwimmer auf die Anlage. Es wurden auch Besucher entdeckt, die sich um die Verpflegungsstände mit Leckereien für jeden Geschmack versammelten und ein paar gesellige Augenblicke in entspannter Atmosphäre genossen.

Von Susanne Jentzsch

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