Durcheinander mit Schlunz

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Rund 20 Darsteller wirken beim Krippenspiel mit, das am Heiligen Abend in der Werdohler Christuskirche aufgeführt wird. ▪

WERDOHL ▪ „Der Schlunz“ ist ein unkonventioneller Junge. Einer, der sich nicht an Regeln hält, das Leben locker nimmt. Die Kinderbuchfigur von Harry Voß steht im Mittelpunkt des Krippenspiels, das Heiligabend in der Christuskirche aufgeführt wird. Am Donnerstag fand die Generalprobe für das Stück statt.

„Alle auf eure Plätze, wir machen unsere Generalprobe. Film ab“, ertönte dabei die Anweisung von Regina Berkemeyer in der Christuskirche. Mit ähnlichen Worten beginnt auch das Krippenspiel, das die Gottesdienstbesucher erleben werden, wenn sie an Heiligabend die Kirche besuchen.

Mehr als 20 Mitwirkende proben seit dem Herbst für den Auftritt am 24. Dezember. Gemeindepädagogin Regina Berkemeyer hat das Stück mit den Vorkonfirmanden- und Kindergottesdienstkindern und einigen erwachsenen Darstellern einstudiert. Eltern haben außerdem die Kostüme geschneidert, Dirk Jeismann kümmert sich um die aufwändige Technik und der Chor Über Kreuz unterstützt das Schauspiel ebenfalls musikalisch.

Auch in dem Stück selbst geht es um ein Krippenspiel, genauer gesagt um die Generalprobe, bei der ein Kind krank wird und unerwartet ausfällt. Spontan erklärt sich der Schlunz, gespielt wird er von Michel Cemberecki, bereit, die Hauptrolle zu übernehmen. Leider kann er sich nur den Text nicht merken. Er improvisiert, interpretiert und bringt das ganze Stück so auf liebenswerte Weise durcheinander. „Am Ende bringt der Schlunz die Weihnachtsbotschaft in seiner deutlichen Sprache genau auf den Punkt“, so Pfarrer Martin Buschhaus.

Der Familiengottesdienst beginnt an Heiligabend, 24. Dezember, um 15 Uhr in der Christuskirche. ▪ sim

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