Krippen in der Innenstadt

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Die Organisatoren der ersten Werdohler Krippentage freuen sich auf viele Besucher (v. l.): Krippenbauer Peter Lux, Andreas Haubrichs (Marketing GmbH), Pfarrer i. R. Rüdiger Schmale, Brundhilde Legien, Pater Irenäus und Benjamin Richter (Marketing GmbH).

WERDOHL - „Wir möchten die christliche Weihnachtsgeschichte optisch mehr in die Innenstadt tragen“, sagt Benjamin Richter von der Werdohl Marketing GmbH. Aus diesem Grund ist das Konzept für die Werdohler Krippentage 2013 erweitert worden: Erstmals werden auch in vielen Schaufenstern in der Innenstadt Krippen ausgestellt.

In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde in Werdohl möchte das Team der Werdohler Marketing-Gesellschaft in der Adventszeit für „ein schönes weihnachtliches Bild in der Stadt sorgen“, wie Richter betont: „Zahlreiche Einzelhändler stellen ihre Schaufenster zur Verfügung und auch in drei leerstehenden Ladenlokalen werden Krippen zu sehen sein“, kündigt er an. Besondere Hingucker werden natürlich auch in diesem Jahr die großen Modelle sein, die traditionell in der Christuskirche und der St. Michael-Kirche ihren Platz finden.

Insgesamt erwarten die Betrachter 21 Krippenstandorte. Alle sind in einem Flyer zu den 2. Werdohler Krippentagen aufgelistet und auf einem Plan eingezeichnet. Die Standorte sind nummeriert – die Reihenfolge der Ziffern ergibt den Vorschlag für einen Krippenweg. „Er beginnt am WK-Warenhaus, in dem drei Krippen ausgestellt sind“, erklärt Richter. Der Weg führt durch die Innenstadt entlang zahlreicher weihnachtlich geschmückter Schaufenster – mit Abstechern in die Gotteshäuser – und endet am Bahnhof in der Goldbäckerei Grote.

Das Konzept sei in in anderen Städten, beispielsweise in Sundern und Olpe, sehr gut angekommen, weiß Brunhilde Legien von der katholischen Gemeinde St. Michael: „Die Menschen sind mit Bussen dorhin gefahren, um sich die Krippen anzusehen.“

Auch Privatpersonen hätten ihre Krippen für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Weitere Teilnehmer sind gerne gesehen. „Wir freuen uns, wenn sich noch Werdohler finden, deren Krippen dann in den Schaufenstern der Einzelhändler aufgebaut werden“, sagt Benjamin Richter. Wünschenswert wäre zudem, wenn Anwohner der Innenstadt ihre Krippen in den Zimmerfenstern ausstellen würden.

Eröffnet werden die Krippentage am Samstag, 30. November, um 11 Uhr auf dem Alfred-Colsman-Platz. Für die musikalische Begleitung sorgen dann der Posaunenchor und der Männerchor der Christuskirche. Stärken können sich die Gäste mit Waffeln und Kaffee, die vor der Christuskirche angeboten werden sollen. Die Organisatoren bieten an diesem Tag zudem eine Krippenführung an, wobei die Christuskirche an diesem Tag nicht besucht werden kann.

Beendet werden die Krippentage am 15. Dezember mit einem Gottesdienst. Dann haben Jung und Alt Gelegenheit, den Weihnachtsmarkt und den verkaufsoffenen Sonntag zu besuchen.

Jari Wieschmann

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