Die Teilnehmerinnen

Kopfschmerz-Experiment Werdohl: Die Teilnehmerinnen
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Bei Sandra Lauke (44) helfen nur starke Medikamente, wenn sie Kopfschmerzen bekommt. Zweimal in der Woche leidet sie an Kopfschmerzen, bis zu vier Mal im Monat unter Migräne mit einer Aura. Das bedeutet: Es kommen Wahrnehmungsstörungen hinzu. „Rechtsseitig sehe ich nichts mehr und die Umgebung riecht komisch“, sagte Lauke. Sie weiß: „Das ist in meinem Kopf.“ Aber die Schmerzen sind real. Sie war schon bei einem Heilpraktiker in Selscheid, bekam Akupunktur, aber auf Dauer hat nichts etwas gebracht. Um die Schmerzen loszuwerden, macht die Werdohlerin beim Experiment mit.
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Janis Rubin (21) aus Neuenrade weiß gar nicht, wie es sich ohne Kopfschmerzen anfühlt. Seit ihrem Kindesalter leidet sie an den Schmerzen und hat deshalb ihr drittes Schuljahr fast komplett versäumt. Täglich leidet sie unter Kopfschmerzen und nimmt dagegen Medikamente. Wenn sie rund drei mal monatlich Migräne bekommt, muss das Licht ausgeschaltet sein. „Ich habe auch Augenmigräne“, sagte die BWL-Studentin. Ein CT war unauffällig, aber weder eine Kur, noch Massagen oder Akupunktur haben ihr geholfen. Sie hofft, mit der Methode von Dr. Stein ihre Lebensqualität wiederzugewinnen.
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„Ich mache mir Sorgen um die Klausuren“, sagte Jennifer Rapsky. Die 28-Jährige macht gerade ihr Abitur nach und leidet vor allem in Stresssituationen an Kopfschmerzen. Zweimal im Monat kommen auch Migräneanfälle dazu. Zeitweise ist sie beschwerdefrei, bis die Schmerzen plötzlich wiederkommen. Aber Zeit für Schmerzen hat die Werdohlerin nicht. „Ich nehme dann Medikamente.“ Wenn die Kopfschmerzen erst mal da sind, kann sie kaum noch lesen. In einer Klausur würde ihr das zum Verhängnis werden. Sie macht beim Experiment mit, um ihre Schmerzen zu besiegen.
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Jede Woche hat sie Kopfschmerzen, hin und wieder dazu auch noch Migräne. Filiz Aysanoglu (34) hat mittlerweile schon Angst vor dem Schmerz. Selbst, wenn sie am Wochenende ruht, kommen die Kopfschmerzen. Samstags steht sie häufig schon um fünf Uhr auf, damit sie mit einer Tablette den Tag wenige Stunden später schmerzfrei starten kann. Seit der fünften Klasse leidet sie an den Beschwerden. Ein Besuch beim Neurologen und ein CT diagnostizierten Spannungskopfschmerzen. Die Werdohlerin will keine Schmerzen mehr haben, probiert alles aus. „Ich habe nichts zu verlieren“, sagte Filiz Aysanoglu.
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Seit der Geburt ihrer Tochter vor 15 Jahren hat Yvonne Schulte jeden Tag Kopfschmerzen – von leicht bis unerträglich. Drei mal monatlich kommen noch Migräneanfälle dazu. Die 39-Jährige versucht, die Schmerzen durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr in den Griff zu bekommen, aber meistens muss sie dennoch eine Tablette einnehmen. „Ich muss funktionieren“, sagte die Verkäuferin. „Ich stehe da drüber und mache alles auch mit den Schmerzen“, sagte die Neuenraderin. Etwas anderes bliebe ihr nicht übrig. Dem Experiment steht sie skeptisch, aber dennoch hoffnungsvoll gegenüber.
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Sarah H. wacht morgen mit Kopfschmerzen auf und schläft abends damit ein. Das Schlimmste: keine Tablette hilft. Drei Wochen Schmerzklinik – ohne Erfolg. Nachdem ein CT unauffällig war, probierte sie alles aus. Die 21-Jährige aus Balve ging zur Krankengymnastik, bekam vom Augenarzt eine Brille, wurde auf Allergien getestet, war beim Heilpraktiker und machte eine Klangschalentherapie. Seit fünf Jahren leidet sie an chronischen Kopfschmerzen. „Eigentlich habe ich keine Lust mehr etwas auszuprobieren, aber ich habe ja nichts zu verlieren“, sagte sie zu dem Experiment. 

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