Kooperation: Schulpsychologische Beratung für Werdohler Familien

+
Jugendamtsleiter Marco Malcharek-Schwiderowski (l.) und Ralf Meyer, der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle der Diakonie des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, weisen auf das neue Angebot hin.

Werdohl - „Die Zusammenarbeit mit der Diakonie hat sich über Jahre hinweg bewährt“, stellt Jugendamtsleiter Marco Malcherek-Schwiderowski fest. 

Er freut sich, dass es nun gelungen ist, die Diakonie des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg auch im Bereich der Schulpsychologischen Beratung als Kooperationspartner zu gewinnen.

Das Thema „Schulpsychologische Beratungsangebote“ sei im Rahmen einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses zur Sprache gekommen, erinnert Malcherek-Schwiderowski: „Dabei ging es nicht um Fortbildungsmöglichkeiten oder Amok-Prävention, die die Schulen über den Kreis in Anspruch nehmen können, sondern speziell um Angebote für Eltern und Kinder sowie Jugendliche.“ 

Das Jugendamt der Stadt stehe in der Verantwortung, entsprechende Angebote für Familien und Kinder aus Werdohl vorzuhalten. Betroffene Werdohler können es kostenfrei in Anspruch nehmen. „Aus diesem Grund haben wir Gespräche mit mehreren Anbietern geführt“, berichtet Malcherek-Schwiderowski. Mit der Diakonie sei man sehr schnell überein gekommen, zumal deren Beratungsstelle in Plettenberg für Werdohler auch gut erreichbar sei. 

Beratungsstelle in Plettenberg

Leiter der Psychologischen Beratungsstelle an der Bahnhofstraße 25 in Plettenberg ist Diplom-Psychologe Ralf Meyer. Gemeinsam mit seiner Kollegin, der Diplom-Psychologin Sonja Strelau, möchte er dort künftig auch Werdohlern Hilfe anbieten. „Entweder fällt den Eltern auf, dass es in der Schule klemmt oder es gibt eine entsprechende Empfehlung der Lehrer“, berichtet er. Allerdings kämen gerade Jugendliche oftmals auch aus eigenem Antrieb in die Beratungsstelle. 

Zudem würden auch die Mitarbeiter des Werdohler Jugendamtes die Diakonie im Bedarfsfall empfehlen. Marco Malcherek-Schwiderowski ergänzt: „In vielen Fällen sind wir der Mittler, damit eine qualifizierte Beratung in Anspruch genommen werden kann.“ Nach den Ferien werde das Jugendamt in allen Werdohler Schulen für das neue Angebot werben. „Damit wir tätig werden können, muss der Entstehungsort der Probleme in der Schule liegen“, erklärt Ralf Mey

Bei schulischen Problemen die richtigen Anspechpartner

Er nennt Beispiele: Wenn ein Kind beispielsweise aus Angst oder aufgrund von Konflikten in der Schule nicht mehr dorthin gehen wolle, sei eine schulpsychologische Beratung sinnvoll. „Auch wenn es grundlegende Probleme mit schulischen Fähigkeiten, wie Lesen, Schreiben und Rechnen gibt, sind wir die richtigen Ansprechpartner“, stellt der Diplom-Psychologe fest. Das gelte auch, wenn der Druck auf das Kind oder den Jugendlichen zu groß werde und es zu einem Stressphänomen komme.

Werdohler Eltern, die das Angebot für ihre Kinder in Anspruch nehmen möchten, sowie Jugendliche aus dem Stadtgebiet können sich ans Sekretariat der Diakonie-Beratungsstelle in Plettenberg, Tel. 0 23 91 / 95 40 25, wenden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare