Lord Bishop gibt sich ein weiteres Mal die Ehre

„Richtig gute“ Rocknacht im Alt Werdohl

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Die Vorgruppe Strange Orange aus Brasilien heizte dem Alt-Werdohl-Publikum schon gehörig ein, bevor der Lord auftrat.

Werdohl - Kurz vor 23 Uhr: Lord Bishop erklomm mit seinem Trio die Bühne. Als der New Yorker Hüne sich räusperte, brandete Jubel auf. Viel mehr brauchte es nicht. Der Musiker ist in der Musikkneipe Alt Werdohl mehr als gut bekannt. „Er ist bestimmt zum 15. Mal hier“, sagte Ex-Wirt Jürgen „Pöngse“ Krutzsch.

Der Lord gastiert zumeist Anfang Oktober im Sauerland. Dieses Mal hatte der Paradiesvogel sein neues Album „Heavy 10“ im Gepäck. Statt der üblichen drei bis fünf Vorbands, brachte er am Samstag aber lediglich eine weitere Combo mit.

Wie immer, wenn der Zwei-Meter-Mann dort auftritt, war die Musikkneipe brechend voll. Die Zuschauer wie auch Pöngse waren zum Schluss gegen 1.30 Uhr begeistert. „Ich fand es richtig gut“, sagte Pöngse. „Da war alles dabei von ruhigen bis hin zu Power-Songs, bei denen der Lord alles gegeben hat.“

Besonders angetan zeigte sich der Ex-Wirt von einem Gastspiel des Werdohler Gitarristen Benny Peiser: „Das war extrem geil“, schwärmte der Konzertveranstalter. Vieles habe er aber lediglich gehört und kaum gesehen, denn der Lord hatte eine Nebelmaschine mitgebracht, die auch reichlich zum Einsatz kam. „Und er ist natürlich wieder durchs Publikum gesprintet“ – beim Lord immer ein Zeichen für einen besonders gelungenen Abend.

Vor dem Lord hatte mit Strange Orange ein krachiges Quartett die Bühne gerockt. Schnell troff bei der energetischen Show der vier Brasilianer dem Sänger und Gitarristen Danilo Zanite der Schweiß von der Stirn und rann ihm am Hals hinab. Die „Seltsamen Orangen“ spielten Songs, die musikalisch zwischen Led Zeppelin, Kiss und den Scorpions angesiedelt waren.

Sänger Zanite wurde dabei unterstützt von Andrea Bevilaqua und Carlos Barbosa, die sich die Arbeit am Bass und an der zweiten Gitarre teilten, sowie Dokter Leo an den Drums. Wohnhaft ist die Band, die wie ein Top-Act klang sowie bei den Werdohler Fans ankam und nicht wie eine Vorgruppe, im niederländischen Einhoven.

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