Jubelstürme in der Aula der Realschule

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Das Schulorchester spielte Jazz, Soul und Blues.

Werdohl - Stehende Ovationen in der Aula der Realschule: Was das Schulorchester und der Schulchor da gerade eine Stunde lang auf die Bühne gebracht hatten, hätten Profi-Musiker auch nicht besser und anspruchsvoller darbieten können. Ein überwältigender Abend unter dem Motto „Heart and Soul“, der Jazz, Blues und Soul im Programm hatte.

Zwei Fehler hatte dieses Sommerkonzert. Den einen brachte Schulleiter Sascha Koch auf den Punkt. Kaum war der letzte Ton verklungen, rief dieser aus: „Schade, dass es schon vorbei ist.“ Der andere Fehler: Jeder zweite Sitzplatz in der Aula war frei. Da hatten etliche Werdohler eine Menge verpasst.

Musikalischer Leiter des Abends war Lehrer Thorsten Leppert. Und der spürte schon während des Konzertes ganz genau, dass da gerade etwas Großartiges stattfand. Nachdem der Schulchor „All of me“ von John Legend gesungen hatte, gestand Leppert dem Publikum seinen Frust ein: „Da kommen sie dann in die zehnte Klasse und sind weg – verdammt.“ Nach „Feeling Good“ von Michael Bublé, das das Schulorchester intoniert hatte, frage der Lehrer die Menschen im Saal: „Cool, oder?“

Lisa-Marie Hendann sang ein Stück von Whitney Houston und belegte so, dass ihr Lehrer Recht hat: Ihre Stimme ist „Hammer“.

Bevor Lisa-Marie Hendann in ihrem Solo „Run to you“ von Whitney Houston sang, lobte ihr Lehrer bereits: „Die Frau hat eine Stimme – das ist der Hammer.“ Recht hatte er damit. Und nach dem Konzert blieb Leppert nur noch eins zu sagen: „Ich bin saumäßig stolz auf das, was ihr alle geschafft hat.“ Und in der Tat: Sehr stolz konnten sie alle sein.

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