Konzert: Samuel Harfst spielt im Festsaal Riesei

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Im Rahmen seiner „Schritt zurück“-Tour spielte Samuel Harfst auch in Werdohl. Hunderte kamen in den Festsaal Riesei, um die eingängigen Rhythmen und Texte mit Tiefgang zu hören.

Werdohl - Eingängige Rhythmen, leichte Melodien – ein Konzert zum Zuhören und Genießen boten am Freitagabend Samuel Harfst und seine Mitstreiter auf der Bühne im Festsaal Riesei.

Gitarre, Bass, Keyboard, Schlagzeug und Saxophon harmonierten im Wechsel fein aufeinander abgestimmt und gaben Melodien und Texte mit Tiefgang frei. Harfst und seine mitgereisten Musiker stoppten im Rahmen der „Schritt zurück“-Tour auf Einladung des Crossroad-Teams der evangelischen Jugendallianz in Werdohl. Sie unterhielten hunderte Besucher, die vor der Bühne Platz genommen hatten.

Zwar bekam das Publikum kein Rock-Konzert zum Mittanzen geboten, dafür aber Unterhaltung mit sensiblen bis hin zu nachdenklichen Texten. „Wir können leider nur die Leute in der erste Reihe sehen“, sagte Harfst und schirmte mit den Händen die Scheinwerfer ab, als er ins Auditorium blickte und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ihr Hinteren könnt Euch also unbemerkt aus dem Saal stehlen, wenn’s Euch nicht gefällt.“ Diesen Scherz nahm natürlich niemand ernst und schon gar nicht wörtlich – die musikalische Mischung gefiel dem Publikum, das die Künstler lautstark mit Applaus belohnte.

Gerne kam es auch der Bitte nach, mitzusingen wie beispielsweise bei „Schon zurück“. „Das singen wir sonst mit einem Chor. Den haben wir heute aber nicht mitgebracht“, erläuterte Harfst – machte aber nichts, denn die Werdohler waren Teamplayer und stimmten lautstark mit ein. Als Teamplayer stellte sich auch der jüngere Bruder von Harfst an diesem Abend dem Publikum vor – eigentlich zeichnet Joshua für die Technik während der Konzerte verantwortlich. Diesmal wurde er von seinem großen Bruder aber spontan zu einem musikalischen Beitrag aufgefordert. „Ja klar“, tönte die bejahende Antwort aus dem dunklen Hintergrund. Joshua nahm am Keyboard Platz und steuerte – im Gegensatz zu seinem Bruder, der deutschsprachige Stücke präsentierte – einen englischen Beitrag zum Konzert bei. - Von Susanne Jentzsch

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