Konjunkturpaket ist leer: Sämtliche Mittel verbaut

An einer der hochmodernen Rauchschutztüren wird noch gearbeitet.

WERDOHL ▪ In der Realschule sind die letzten Mittel aus dem Konjunkturpaket II verbaut worden. 1,248 Millionen Euro sind damit für energetische Verbesserungen an Werdohler Schulen und Turnhallen ausgegeben worden.

Der städtische Bauleiter Peter Grau stellte nun die letzten beiden KP II-Maßnahmen vor, die in den nächsten Tagen abgeschlossen werden. In der Realschule sind seit Ende September 119 neue Fenster eingebaut worden. Damit wurden die zum Teil noch einfachverglasten Holzfenster ersetzt. Schulleiter Bunge war hochzufrieden, die Bauarbeiten seien bestens abgesprochen gewesen und hätten den Unterrichtsbetrieb nur minimal gestört. Sekretariat, Lehrerzimmer und Schulleiterzimmer wurden in den Herbstferien mit neuen Fenstern ausgestattet. Zwischen dem Einbau des letzten Fensters und der ersten Tür lagen jetzt drei Wochen Arbeitspause. Mittlerweile sind zwei hochmoderne Rauchschutztüren und zwei isolierte Außentüren eingesetzt worden. Die alten Türen stammten noch aus der ersten Generation, in einem Fall war es nur eine thermisch nicht getrennte einfache Metalltür. Die Rauchschutztüren ersetzen nicht mehr dicht schließende Pendeltüren. Fenster und Türen hatten einen Auftragswert von 222 000 Euro. Noch einmal 250 000 Euro sind in eine neue Heizungs- und Lüftungsanlage für die Turnhalle Köstersberg investiert worden. Die Turnhalle war bislang mit einer Wärmeleitung eines 740-kw-Brenners aus dem Haupthaus versorgt worden. Die Sporthalle hat jetzt einen eigenen 360-kw-Brenner, der schon allein von der Nennleistung her nur die Hälfte der Energie der früheren Anlage benötigt.

Die Heizungsanlage kostete rund 49 000 Euro, dazu kamen auch Kosten für die Verlegung von 118 Metern neuer Gasleitung durch die Stadtwerke.

Volker Heyn

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