Kompanieversammlung: Vorstand wird weiblicher

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Daniela Bohmann (2 v.l.) und Kati Balz (4 v.l.) übernehmen Verantwortung im Vorstand der 2. Kompanie.

Neuenrade - In der 2. Kompanie ist weiterhin niemand bereit, den Posten des stellvertretenden Schießmeisters zu übernehmen. Ob dies auch mit der sinkenden Beteiligung an den Schießveranstaltungen zusammenhängt, wurde zwar diskutiert, im Ergebnis aber offen gelassen.

 So wurde dieser Punkt während der Kompanieversammlung des Werdohler Schützenvereins,  die am Samstagabend im „Haus Werdohl“ stattgefunden hat,  ein weiteres Mal auf die nächste Sitzung verschoben. Auch bei der Wahl des stellvertretenden Schriftführers hatte es zunächst nach einer eher widerwilligen Wiederwahl von Amtsinhaber Sven Schaarschmidt ausgesehen. Er hätte sich zwar erneut bereit erklärt, den Posten zu übernehmen, wollte aber eigentlich nicht. Um so besser für die Schützen, dass in dieser Situation Daniela Bohmann ihren Hut in den Ring warf und mit großer Mehrheit gewählt wurde.

 Auch die Position des stellvertretenden Kassenwarts wird in Zukunft von einer Frau bekleidet: Kati Balz wird Alfred Ristow ersetzen, der nach mehr als 30 Jahren in den „Ruhestand“ wechseln will. Als letztes stand noch die Wahl eines zweiten Kompanieführers auf der Tagesordnung, da Lutz Hoffmann nicht wieder antreten wollte. Doch wie im Falle des stellvertretenden Schießmeisters, stellte sich niemand aus der Versammlung zur Wahl. Hierzu Kompanieführer Markus Balz: „Ich finde es schade, dass ich keinen Stellvertreter mehr habe und stelle eine Tendenz fest, wo die Zweite Kompanie hinläuft“.

Was es noch zu vermelden gibt: Spieß Mario Hofmann stellte die neue „Grüne Minna“ vor, die noch mit einem Schützenwappen versehen wird, bevor sie in den Dienst gestellt wird. Das Original war im vergangenen Jahr verschwunden. Deutliche Worte fand Markus Balz für das anstehende Sommerfest: „Wenn die Beteiligung in diesem Jahr genauso schlecht ist, werden wir es in Zukunft nicht mehr machen“. Von daher sei dies aus Sicht der 2. Kompanie die letzte Chance, das Sommerfest noch zu retten.

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