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 „Komma rein!“: Wohnbetreuung stellt sich mit besonderem Programm vor

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Das Team der Tagesstätte der Frauenhilfe stellte sich zuletzt 2018 vor.
Das Team der Tagesstätte der Frauenhilfe stellte sich zuletzt 2018 vor. © Heyn, Volker

„Komma rein!“, so lautet die Einladung an alle, die am 28. April in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr in den neu gestalteten Räumen an der Bahnhofstraße 15 die Arbeit der ambulanten Wohnbetreuung der Frauenhilfe kennenlernen wollen.

Werdohl – Die Mitarbeiterinnen von „Ambulant Betreutes Wohnen Frauenhilfe“, eine Einrichtung der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, freuen sich über Gespräche und Begegnungen bei Getränken und Waffeln. Das ist erstmals nach dem Wegfall der Corona-Einschränkungen wieder möglich.

Stadtnah, verkehrstechnisch gut angebunden und ebenerdig – die Büroräume in der Bahnhofstraße wurden erst 2018 dort bezogen. Die Einrichtung ist aber bereits seit gut 35 Jahren im gesamten Märkischen Kreis tätig.

Hauptsitz des Dienstes ist Werdohl. Von dort wird die Betreuung von knapp 130 Menschen im gesamten Märkischen Kreis koordiniert. „Das Vertrauensverhältnis ist die Basis für unseren Erfolg. Wir sind Lotsen und begleiten unsere Klienten zum Arzt und anderen wichtigen Terminen. Bei Bedarf bauen wir Brücken, beispielsweise zu Ämtern oder Behörden“, erklärt eine der mehr als 25 Mitarbeiterinnen. „Die Menschen nehmen unsere Hilfe freiwillig in Anspruch, weil sie merken, dass sie mit ihrem Leben nicht klar kommen.“

Ziele der Begleitung seien es, Raum für vorhandene Ressourcen zu schaffen, Kompetenzen zu fördern, stationäre Wohnformen zu vermeiden und Klinikaufenthalte zu reduzieren. Die betreuten Frauen und Männer sind zwischen 18 und 67 Jahren alt, werden zuhause besucht und haben feste Betreuungspersonen.

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