Kochender Schaum in ausgebranntem Container

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Container bereits in voller Ausdehnung in Flammen.

WERDOHL ▪ Einsatzkräfte der Löschgruppe Brüninghaus, der Feuerwehr-Züge Kleinhammer und Eveking sowie die Drehleiter und der Einsatzleitwagen aus der Stadtmitte sind gestern Morgen gegen 8.30 Uhr in einer Stärke von 30 Mann zur Firma Keim im Gewerbegebiet Ehrenfeld in Marsch gesetzt worden.

Gemeldet worden war der Leitstelle in Lüdenscheid ein Industrie-Gebäudebrand, der nach dem für Werdohl bestehenden Alarmplan den skizzierten Aufwand an Mannschaft und Fahrzeugen nach sich zieht. Vor Ort stellte sich die Situation deutlich entspannter dar. Ein großer Abfall-Container stand auf einer freien Fläche zwischen zwei Gebäuden komplett in Flammen, doch er war so platziert, dass von ihm keine Gefahr für die benachbarte Galvanik bestand. Der Container wurde mit Schaum-Löschmittel geflutet. Wie gewaltig die Hitzeentwicklung in dem Behälter war, wurde schnell sichtbar: Der Schaum kochte förmlich. Stadtbrandinspektor Manfred Theile lobte sowohl den Einsatz der beteiligten Kräfte, als auch die Firma Keim. Sie hatte den Container streng nach den Regeln und Auflagen der Störfallverordnung auf freier Fläche platziert, so dass keine Gefahr für die Galvanik bestand. Die Brandursache ist nach Auskunft der Polizei unklar. Fahrlässige Brandstiftung (etwa durch eine Zigarette) sei denkbar. Rainer Kanbach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare