Umbau des Werdohler Klosters geht voran

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Pater Irenäus Woijtko, Bauunternehmer Guido Lübke und Diplom-Ingenieur Marc Fahrenkothen vom Planungsbüro Miele Architekten und Partner (v. l.) haben bei ihrem Rundgang durch das Pfarrhaus die Umbaupläne im Blick.

Werdohl - Der kleine Pfarrsaal von St. Michael hat sich vorübergehend in einen großen verwandelt: Die Umbauarbeiten des katholischen Pfarrhauses in ein Franziskaner-Kloster haben begonnen. In diesem Zuge müssen auch Wände herausgerissen werden.

Die Wand, die den Pfarrsaal vom Nebenraum trennt, ist verschwunden. Sie soll allerdings später wieder eingesetzt werden, berichtet Klaudia Grobel, Verwaltungsleiterin der katholischen Gemeinde St. Michael: „Dort wird eine Küche eingebaut, die der Gemeinde dann, wie auch der kleine Pfarrsaal, weiterhin zur Verfügung steht.“

Auch die dazugehörigen Toiletten sollen modernisiert werden, erklärt die Verwaltungsleiterin. Momentan kann der kleine Pfarrsaal natürlich nicht genutzt werden, bei Bedarf weiche die Gemeinde in den großen Pfarrsaal aus.

Während eines Rundgangs mit Diplom-Ingenieur Marc Fahrenkothen vom beauftragten Planungsbüro Miele Architekten und Partner und Bauunternehmer Guido Lübke überzeugten sich Klaudia Grobel und Pfarrer Irenäus Wojtko am Dienstag vom Fortschritt der Abrissarbeiten, die Anfang des Monats begonnen hatten.

In der unteren Etage des Pfarrhauses hat sich bereits vieles verändert, in den oberen Räumen ist bisher noch nichts passiert. „Zunächst wird nur die untere Etage, die ehemalige Verwaltung, umgebaut. Erst wenn dort alles fertig ist, geht es oben weiter. Schließlich muss sicher gestellt werden, dass die Pater auch während des Umbaus in dem Haus leben können“, erklärt die Verwaltungsleiterin.

Neben Pater Irenäus Woijtko wohnen derzeit Pater Christoph Robak und Bruder Richard Swiatkowski in dem Gebäude. „Pater Kamil Pawlak ist tagsüber oft hier. Er wird einziehen, wenn die Baumaßnahme beendet ist“, sagt Klaudia Grobel über den Geistlichen, der schwerpunktmäßig in Neuenrade tätig ist. Die ehemalige Küche und das Esszimmer würden zu einem Appartement für Pater Kamil umgebaut.

Bereits Ende des Jahres sollen die Seelsorger das Franziskaner-Kloster beziehen können. „Weihnachten sollen alle gemeinsam hier feiern können“, stellt die Verwaltungsleiterin der Gemeinde fest. Dieser Zeitplan sei zwar ambitioniert, aber durchaus realisierbar.

Bis Montag, so erklärte Diplom-Ingenieur Fahrenkothen, müssen noch einige Rest-Abrissarbeiten erfolgen. Auch ein Elektriker werde mit Demontagearbeiten beauftragt, damit Guido Lübke pünktlich mit den Maurerarbeiten beginnen kann. Um den kleinen Pfarrsaal vor Verschmutzungen zu schützen, soll zudem eine Staubschutzwand errichtet werden.

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