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Kletterwelt Sauerland vor Wiederöffnung: Termin steht

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Von: Volker Heyn

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Bald können sich Klettersportler in der Halle auf Rosmart wieder die Finger lang ziehen. An den Wänden braucht keine Maske getragen zu werden.
Bald können sich Klettersportler in der Halle auf Rosmart wieder die Finger lang ziehen. An den Wänden braucht keine Maske getragen zu werden. © Volker Heyn

Die Kletterwelt Sauerland auf Rosmart wird aller Voraussicht nach am Mittwoch, 16. Juni, für Gäste öffnen. Theoretisch könnte die Kletterwelt schon am Freitag, 10. Juni, die Wände zum Klettern und Bouldern freigeben, weil dann die Inzidenzstufe 2 bei einem Wert von unter 50 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht ist.

Doch das Team um Geschäftsführer René Brehm hat sich nach Rücksprache mit den Behörden dazu entschlossen, erst noch ein paar Tage abzuwarten.

Auch beim Altenaer Ordnungsamt, das offiziell für die Kletterwelt zuständig ist, könne man noch nicht die genauen Bedingungen und Regelungen für die Öffnung bestimmen, so Brehm. In Absprache mit dem Ordnungsamt muss die Kletterwelt ein Öffnungskonzept vorlegen und genehmigt bekommen.

Nur Geimpfte, Genesene oder Getestete dürfen klettern

Wie bei den Fitnessstudios auch darf nur geklettert werden, wenn die Gäste geimpft, genesen oder getestet sind. Die entsprechenden Nachweise müssen beim Eintritt kontrolliert werden. Wahrscheinlich wird auch das Tragen einer FFP2-Maske beim Umhergehen in der Halle und beim Sichern nötig sein. Wie vor dem Lockdown ab dem 2. November 2020 darf man beim Klettern oder Bouldern aber die Maske abnehmen.

René Brehm ist absolut sicher, alle Auflagen erfüllen zu können. Zum Beispiel gilt es zu klären, ob Umkleiden oder gar Duschen geöffnet sein dürfen, ob es Zeitslots geben muss oder ab welchem Inzidenzwert was an der Theke erlaubt ist.

Kontakt zu anderen Hallenbetreibern

Er steht in Kontakt mit anderen Kletterhallenbetreibern und blickt nach Siegen: Die dortige Kletterhalle und die Boulderhalle haben schon seit dem 2. Juni geöffnet. Dort wartet man auf das Erreichen der Inzidenzstufe 1, also das dauerhafte Unterschreiten der Inzidenz von 35. Dann kann nämlich auf das Vorlegen eines Schnelltests verzichtet werden, was für viele ein Hemmnis darstellt. Gerade die jüngeren Kletterhallengäste sind vermutlich selten zweifach geimpft oder gar genesen, sodass die Testpflicht die größte Hürde für den Besuch in der Halle sein könnte.

Brehm hofft darauf, dass die Inzidenzen im Märkischen Kreis rasch so stark absinken, dass Klettern ohne große Einschränkungen möglich sein wird. Gerade mit Blick auf die Entwicklung in Werdohl sei er aber noch etwas skeptisch.

Inzidenz derzeit unter 35

Ob diese Skepsis angebracht ist, wird sich schnell zeigen. Schließlich liegen die Werte jetzt schon unter 35. Wenn diese Entwicklung am kommenden Wochenbeginn anhält, könnte inklusive eines Karenztages die Stufe 1 am kommenden Mittwoch, 16. Juni, in Kraft treten. Das ist genau der Tag, an dem die Kletterwelt wieder öffnen will. Für die Kletterfans wäre das eine Punktlandung.

Die aus dem Märkischen Kreis gern besuchten Wupperwände in Wuppertal haben am 9. Juni geöffnet. Dort gelten die Regeln, die im Märkischen Kreis ab Freitag für Indoor-Sport gültig sind: Vorlage eines negativen Corona-Tests (ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test oder ein maximal 48 Stunden alter Antigen-Schnelltest mit Nachweis), ein vollständiger Impfschutz oder ein Nachweis der Genesung nach einer Erkrankung.

Halle in Dortmund öffnet am 11. Juni

Interessant für Kletterfans aus dem Märkischen Kreis ist auch die Halle in Dortmund, das Bergwerk. Dort wird am Freitagmittag, 11. Juni, geöffnet. Der Hallenbetreiber hat allerdings noch keine Regelungen für den Zutritt veröffentlicht.

Informationen: Kletterwelt Sauerland, Rosmarter Allee 12, 58762 Altena, info@kletterwelt-sauerland.de; Tel. 02351/8799112, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14 bis 23 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage von 10 bis 22 Uhr.

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