Klettersteig wird neu gebaut

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Der Klettersteig in Werdohl soll neu aufgebaut werden.

Werdohl - Gute Nachricht für Freunde des Klettersports in Werdohl und der Region: Der Klettersteig an der Altenaer Straße in Werdohl wird saniert. Auch die Frage der Verantwortlichkeit ist offensichtlich geklärt.

Die Stadt Werdohl hatte den Klettersteig, der Einsteigern eine Begegnung mit dem Sport ermöglichen soll, im August bis auf Weiteres gesperrt. Zuvor hatte Josef Fischer vom NRW-Landesverband des Deutschen Alpenvereins (DAV) Vertretern der Stadt und des Bürgerstammtisches die technischen Notwendigkeiten für den Bau eines Klettersteiges erläutert und bei einer Begehung verschiedene Mängel aufgezeigt. Bürgermeisterin Silvia Voßloh kündigte an „weiterhin intensive Gespräche“ mit Josef Fischer und dem DAV führen zu wollen, „um eine Lösung für den Klettersteig zu finden“. 

Stadt kümmert sich um die Finanzierung 

Diese Gespräche haben nun offensichtlich zum Erfolg geführt: Der DAV-Landesverband habe sich bereit erklärt, die Sanierung des Klettersteiges und damit die Verantwortung zu übernehmen, teilte Fischer in einer E-Mail an Manfred Hoh vom Bürgerstammtisch und an Ulrich Betten von der Abteilung Schule, Kultur, Sport und Service der Stadt Werdohl mit. 

Den Eingang einer entsprechenden Mitteilung im Rathaus bestätigte Fachbereichsleiter Michael Grabs auf Nachfrage. Es sei vereinbart worden, dass der DAV den Klettersteig neu errichtet. „Grabs: „Die Stadt wird sich um die Finanzierung des Materials kümmern, es aber nicht selbst bezahlen.“ Im Klartext bedeutet das wohl, dass die Stadt einen Sponsor für Klammern und Seile sucht. 

Schon im November will Josef Fischer nach Werdohl kommen, um ein Sanierungskonzept für den Klettersteig zu erarbeiten. Er geht davon aus, dass die Anlage weitgehend neu eingerichtet werden muss. Mit der Sanierung beziehungsweise dem Neubau soll dann im Frühjahr 2019 begonnen werden. Im Mai könnte der neue Klettersteig dann zur Verfügung stehen. 

Gesamte Anlage soll beworben werden 

„Wir sind sehr froh, dass das so gut gelungen ist“, freute sich Michael Grabs über die Entwicklung. Die Stadt werde die Erneuerung des Klettersteiges zum Anlass nehmen, zusammen mit dem Bürgerstammtisch, der sich auch bisher schon für den Klettersteig und auch die benachbarten Kletterfelsen eingesetzt hat, neue Prospekte aufzulegen, mit denen die gesamte Anlage an der Altenaer Straße beworben werden soll. 

Gute Nachrichten gibt es auch von der oberhalb der Kletteranlage gelegenen Aussichtsplattform, des ehemaligen Kriegerdenkmals. „Das Mauerwerk wird im Frühjahr 2019 mit finanzieller Unterstützung der Goldbäckerei Grote neu verfugt“, kündigte Manfred Hoh vom Bürgerstammtisch an.

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