Kleinkrieg aus Eifersucht landet vor Gericht

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Werdohl - Eifersucht scheint der Grund für die Auseinandersetzung zwischen einer 23-jährigen Frau und einem 14-jährigen Mädchen aus Werdohl gewesen zu sein.

Möglicherweise war die Ältere eifersüchtig auf die Jüngere, der sie angeblich Kontakte zu ihrem Freund vorwarf. 

Der Kleinkrieg, der daraus entstanden sein soll, wurde nicht etwa mit körperlicher Gewalt und ausgerissenen Haaren, sondern – so die Anklage im Amtsgericht Altena – mit der Drohung mit einem gefährlichen Übel geführt worden sein: Die Angeklagte soll die 14-Jährige nämlich per Kurznachricht genötigt haben, ihr Nacktbilder von sich zuzuschicken. Ansonsten würde es ihrer Schwester schlecht ergehen, lautete die mit der Aufforderung verbundene Drohung. 

Auf Bikini und Handtuch nicht verzichtet

Die 14-Jährige reagierte offenbar eingeschüchtert und besonnen zugleich: Sie soll der Kontrahentin tatsächlich Bilder von sich zugeschickt haben. Allerdings verzichtete sie wohl nicht auf einen Bikini und ein Handtuch. 

Über die aus der Geschichte erwachsene Strafanzeige konnte im Amtsgericht Altena allerdings nur eingeschränkt verhandelt werden. Denn die Angeklagte hatte auf die lange Anreise aus Berlin verzichtet. Richter Dirk Reckschmidt erließ daraufhin einen schriftlichen Strafbefehl und verurteilte die Angeklagte in Abwesenheit zu einer Haftstrafe von acht Monaten auf Bewährung. 

Gegen diese Entscheidung kann die Berlinerin allerdings noch Einspruch einlegen. In diesem Fall müsste die bizarre Geschichte dann doch noch in Gänze im Amtsgericht ausgebreitet werden

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