Kleine Forscher aus der Kita Wunderkiste besuchen VDM

Mit großen Schutzbrillen und allerhand Laborutensilien ausgestattet machten sich die Jungen und Mädchen gestern bei ThyssenKrupp VDM an die Arbeit. Foto Heinze

WERDOHL ▪ Ausgestattet mit großen Schutzbrillen, Pipetten und Reagenzgläsern machten sich gestern elf Jungen und Mädchen aus der Kita Wunderkiste im Chemielabor von ThyssenKrupp VDM an die Arbeit. Unter fachkundiger Anleitung von Erik Klittich, dem Chef des Labors, standen für die kleinen Nachwuchsforscher nach einer Führung durch die Räumlichkeiten an der Plettenberger Straße verschiedenste Experimente auf dem Programm.

So lernten die Vorschulkinder zunächst die unterschiedlichsten Metalle kennen, mit denenen in dem Unternehmen gearbeitet wird. Nickel, Aluminium, Eisen, Titan, Silicium und Wolframstückchen lagen für den Nachwuchs bereit. Vor allem das Wolframstückchen hatte es dem fünfjährigen Leon angetan. „Das ist ein ganz schön dicker Klotz und ganz schön schwer“, berichtete er im Anschluss. Anschließend ging es mit Farb-Experimenten unter Einsatz von Backpulver weiter.

Erstmals bekamen die Labormitarbeiter gestern Besuch von einer Kindergartengruppe. „ThyssenKrupp VDM hat die Patenschaft für das Haus der kleinen Forscher in der Ütterlingser Einrichtung übernommen“, erklärte die Leiterin der Kita, Sandra Koch, gestern.

Dazu gehöre eben auch der Besuch im Labor. Neben Sachspenden für den Kindergarten und der Unterstützung beim Tag der offenen Tür durch die VDM Mitarbeiter sei natürlich auch ein Gegenbesuch von den Auszubildenenden des Labors im Kindergarten geplant, so Koch weiter. Im Rahmen der 2011 verliehenen Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher kooperiere die Kita auch mit der hiesigen Gesamtschule. Heute wird eine zweite Gruppe von Vorschulkindern im Labor erwartet. ▪ ute

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