Personalnot in den Einrichtungen

Kitas: In kleinen Schritten zu mehr Normalität

Auch in den Kitas in Werdohl und Neuenrade läuft der eingeschränkte Regelbetrieb.
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Auch in den Kitas in Werdohl und Neuenrade läuft der eingeschränkte Regelbetrieb.

„Es gibt keine Corona-Fälle in den städtischen Kindertageseinrichtung.“ Das konnte Sabine Bleckmann, administrative Leiterin des Werdohler Jugendamtes, am Dienstag berichten. Insgesamt laufe der eingeschränkte Regelbetrieb aber gut.

Nach wie vor sei die Betreuungszeit in allen Werdohler Einrichtungen um zehn Stunden gekürzt. Hintergrund der Einschränkung ist der erhöhte personelle Aufwand durch die coronabedingte Gruppentrennung.

Die Kita Wunderkiste in Ütterlingsen könne aufgrund von akutem Personalmangel weiterhin nur eine Notbetreuung anbieten. Ein oder zwei Eltern hätten sich diesbezüglich bei der Stadt gemeldet. „Aber leider können wir coronabedingt keine Kinder in anderen Einrichtungen unterbringen“, erklärt Bleckmann.

Neuenrade: Einige Mitarbeiter bereits geimpft

In Neuenrade freut sich Gerhard Schumacher, der bei der Stadt auch für den Kita-Bereich verantwortlich ist, über die zurzeit sehr niedrige Inzidenzzahl (Dienstag 8,4, Quelle: Märkischer Kreis). „Mir sind momenten keine Fälle in den Kitas bekannt“, stellt er fest. Ausdrücklich lobt er die Mitarbeitenden in den Einrichtungen. „Sie setzen alles daran, die Hygienemaßnahmen umzusetzen“, stellt Schumacher fest. Die Betreuung finde weiterhin ausschließlich in geschlossenen Gruppen statt, das Kita-Personal vermeide Kontakte untereinander außerhalb der jeweiligen Gruppen. Zudem hätten einige der Mitarbeitenden inzwischen ein Impfangebot erhalten und wahrgenommen.

Was die Betreuungszeiten angeht, setzte man auf größtmögliche Flexibilität. Während in der Affelner Kita weiterhin nur die reduzierte Betreuungszeit angeboten wird, könnten beispielsweise Eltern, deren Kinder die Kita Wirbelwind besuchen, im Notfall wieder auf die regulären Zeiten zurückgreifen.

Realschüler trotz Corona im Praktikum

In den weiterführenden Schulen steht ab Montag, 15. März, die Rückkehr aller Schüler auf dem Programm. In der Werdohler Realschule hat man sich zunächst für einen wöchentlichen Wechselder Schülergruppen entschieden, berichtet Schulleiter Oliver Held. „Was dann nach den Osterferien passiert, weiß ohnehin noch keiner.“ Die Zehntklässler, die die Schule im Sommer verlassen, könnten beide Wochen in die Schule kommen. Das gelte auch für die Neuntklässler, für die normalerweise jetzt das Praktikum anstehe. Held: „Einige von ihnen können ihr Praktikum trotz der Einschränkungen absolvieren. Deshalb können die anderen Neuntklässler zwei Wochen in die Schule kommen.“

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