Kita Wunderkiste: Kaum Chancen auf Tempo-30-Zone

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Die Querungshilfen auf der B 236 in Ütterlingsen könnten renoviert werden, meint die Stadtverwaltung.

Werdohl - Der Elternbeirat der Kindertagesstätte Wunderkiste in Ütterlingsen wünscht sich für den Abschnitt der B 236 vor der Kita eine Tempo-30-Zone. Die Chancen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, stehen aber eher schlecht.

Am Dienstag, 4. April, wird sich der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea) mit dem Anliegen befassen. Die Stadtverwaltung hat die Anregung des Elternbeirates und auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen in einem Papier dargestellt, das den Ausschussmitgliedern vorliegt. 

Zwar sei es aufgrund einer Novellierung der Straßenverkehrsordnung inzwischen leichter, Tempo-30-Zonen einzurichten, die beteiligten Behörden seien aber dennoch zu der Entscheidung gekommen, dass an dieser Stelle keine zwingende Notwendigkeit zur Einrichtung eines Streckenverbots gegeben sei, ist darin nachzulesen. 

Kinder wachsen mit der Situation auf

Die Lage der Kita fast unmittelbar an der Bundesstraße sei zwar nicht optimal, führt die Stadtverwaltung aus. Die Kinder kämen aber zum größten Teil aus Ütterlingsen und wüchsen deshalb mit dieser Verkehrssituation auch außerhalb des Kindergartens auf. 

Auch lege die Kita größten Wert auf eine entsprechende Verkehrserziehung, durch regelmäßige Übungen würden die Kinder kontinuierlich an das Thema herangeführt. Ferner hat die Stadtverwaltung ermittelt, dass die meisten Kinder mit dem Auto direkt vor der Haustür der Kita abgeholt werden. 

Von Erwachsenen über die Fahrbahn geführt

Die restlichen acht bis 13 Kinder würden morgens und mittags von Erwachsenen über die Fahrbahn geführt. Außerdem weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass für die Überquerung der Bundesstraße in der Nähe der Kita ein beampelter Fußgängerüberweg und zwei Querungshilfen zur Verfügung stehen. 

Eine der Querungshilfen befinde sich sogar direkt vor der Kita. Immerhin hat die Verwaltung aber Handlungsbedarf erkannt, was die Markierung und die Schilder rund um die Querungshilfen angeht. Sie könnten demnächst für rund 1000 Euro erneuert werden. 

Der Ustea-Ausschuss wird sich am Dienstag ab 17 Uhr im Rathaus mit der gesamten Thematik befassen.

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