Kirchengemeinde hat Zukunft

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Pfarrer Martin Buschhaus, Kirchmeister Lothar Jeßegus und Pfarrer Dirk Grzegorek (von links) werden im Rahmen der Gemeindeversammlung das neue Konzept für die Zukunft der evangelischen Gemeinde in Werdohl vorstellen. Wann und in welcher Form die Gottesdienste in der Kreuzkirche, der Christus- und der Friedenskirche abgehalten werden, soll dabei ebenfalls mitgeteilt werden.

WERDOHL -  Zukunftsorientiert denken, die Gemeinde nach vorne bringen – geprägt von diesen Leitworten hat sich in den vergangenen Wochen das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl mit der Neustrukturierung der Gemeindearbeit nach dem Weggang von Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg beschäftigt.

Die Ergebnisse sollen den Gemeindegliedern nun bei einer Gemeindeversammlung am kommenden Donnerstag, 12. Dezember, im Gemeindehaus der Christuskirche vorgestellt werden.

Das neue Gottesdienstmodell, das ab Januar nächsten Jahres eingeführt wird, die Veränderung der Leitungsstrukturen und die Entwicklung der Finanzen seien die Themen, die der Gemeinde vorgestellt werden sollen, informierte Pfarrer Dirk Grzegorek gestern im Gespräch mit dieser Zeitung und betonte: „Die Kirchengemeinde hat Zukunft.“

Das 18-köpfige Presbyterium habe sich zusammen mit den beiden Pfarrer Dirk Grzegorek und Martin Buschhaus mit den konzeptionellen Fragen beschäftigt. „Wir haben einen Presbyteriumstag in Valbert im Haus Nordhelle durchgeführt. Außerdem haben seit der letzten Versammlung im September viele Sitzungen, in großer und in kleinerer Runde stattgefunden“, berichtet Grzegorek. In Arbeitsgruppen seien Fragen thematisiert und Vorschläge erarbeitet worden. „Wir befinden uns nicht im Tal der Depression“, stellte der evangelische Geistliche bereits gestern klar. Details zu den Gottesdienstplänen für die Christus-, die Friedens- und die Kreuzkirche sollen am 12. Dezember vorgestellt werden. Besonders die Zukunft der Kreuzkirche habe nach dem Weggang von Pfarrer Kuhlo-Schöneberg für Verunsicherung unter den betroffenen Gemeindegliedern gesorgt. An der Gemeindeversammlung, die am 12. Dezember um 19 Uhr beginnt, wird auch der Superintendent des Kirchenkreises, Klaus Majoress, teilnehmen und zu Fragen der Teilnehmer Stellung beziehen. An der letzten Versammlung im September hatten zahlreiche interessierte Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde teilgenommen.

Von Simone Benninghaus

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