Kirchengeburtstag in Werdohl

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Pfarrer i. R. Rüdiger Schmale, Pater Irenäus, Pfarrer Dirk Grzegorek und Pfarrerin Anne-Kathrin Koppetsch (v.l.) führten durch den Pfingstmontagsgottesdienst.

WERDOHL ▪ Bei strahlendem Sonnenschein beendeten evangelische und katholische Christen am Pfingsmontag in ökumenischer Verbundenheit einen gemeinsamen Gottesdienst auf dem Friedrich-Keßler-Platz, um ein Zeichen für die Gemeinsamkeit ihres Glaubens zu setzen.

Beide Kirchengemeinden arbeiteten bereits bei den Vorbereitungen zusammen – sollten jedoch an einer Herausforderung scheitern.

Ursprünglich war vorgesehen, die Gemeindemitglieder nach dem Gottesdienst zu Essen und Trinken und zum Verweilen auf dem Friedrich-Keßler-Platz einzuladen. Doch die Planungen schlugen fehl – Pfarrer Dirk Grzegorek blieb nichts anders übrig, als die Gottesdienstbesucher auf den Pfingstmontagsgottesdienst im kommenden Jahr zu vertrösten, was die Besucher aber augenscheinlich „verziehen“.

Den Kirchengeburtstag begingen die Gemeinden zunächst mit einem Gottesdienst in St. Michael, durch den Pater Irenäus, Pfarrer i.R. Rüdiger Schmale, Pfarrer Dirk Grzegorek und Pfarrerin Anne-Kathrin Koppetsch führten. Die in Werdohl geborene Geistliche lebt mittlerweile zwar in Dortmund, kam aber gerne in ihre „alte“ Heimat zurück, um die Predigt zu halten. Mit dem christlichen Fest feiern Gläubige die Entsendung des Heiligen Geistes. Das Pfingstfest wird stets 49 Tage nach Osternsonntag begangen. Ein ökumenischer Projektchor begleitete die Gläubigen musikalisch durch den feierlichen Gottesdienst.

Nach dieser Eröffnung bereicherte der CVJM-Posaunenchor die ökumenische Gemeinschaft, die auf ihrem Weg in die Werdohler Innenstadt zunächst an der Hauptwache der Werdohler Feuerwache einen kurzen Halt einlegte. Von dort aus zog die Gemeinde weiter zum Friedrich-Keßler-Platz.

In den Umrissen der einstigen Kilianskirche beendeten die Gläubigen mit Fürbitten, Gebet und Gesang die Feierstunde am gestrigen Pfingsmontag. ▪ sr

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