Großes Interesse an Werdohler Krippen

Pfarrer Dirk Grzegorek erklärte die Herkunft der Figuren und den Aufbau der Krippen.

WERDOHL ▪ Die Figuren der Krippen in den beiden Kirchen in Eveking haben eine gewisse Ähnlichkeit. In der Tat stammen sowohl die Figuren in der evangelischen Friedenskirche als auch die in der katholischen Kirche St. Petrus Canisius aus dem Allgäu, möglicherweise aus einer ähnlichen Schnitzer-Tradition. Diese Beobachtung machten die Teilnehmer der ersten Besichtigungsfahrt im Rahmen der Werdohler Krippentage.

Die Organisatoren von den beiden Werdohler Kirchengemeinden, des Bürgerbusses, und der Werdohl Marketing GmbH freuten sich über eine gute Resonanz auf den Auftakt der für Werdohl neuen Veranstaltung. Mit dem Bürgerbus und einem weiteren Kleinbus fuhren die Teilnehmer von der Christuskirche aus nach Eveking, zunächst in die Friedenskirche und dann weiter zur katholischen Filialkirche von St. Michael.

An der ersten Station empfing Pfarrer Dirk Grzegorek die Gäste und erläuterte die Symbolkraft der Krippe und ihrer Figuren, die Holzbildhauer Wilhelm Tannheimer aus Hinterstein im Allgäu von 1961 bis 1968 schnitzte. Traditionell steht die Krippe ab dem 24. Dezember bis zum Ende der Epiphaniaszeit in der Kirche. Allen Figuren gemein sei der auf das Kind gerichtete Blick. Gleichzeitig sehen alle aus, als ob sie in Bewegung seien – unterwegs, um Gott zu finden, nannte es Grzegorek.

In St. Petrus Canisius erwies sich Rosa-Maria Gelbe als Kennerin von Gemeinde und Krippe. Pfarrer Pickmeier habe nie erzählt, woher er die Krippenfiguren hatte, aber bei einem Urlaub im Allgäu habe sie selbst bei einem Holzbildhauer genau entsprechende Figuren entdeckt.

Ziel der Veranstaltung ist es, wie berichtet, den Blick in der Adventszeit auf die Weihnachtsgeschichte zu lenken. Für das nächste Jahr hoffen die Veranstalter, dass die Krippentage ausgeweitet werden können, und auch Privatleute einladen, ihre Krippen zu besichtigen. Weiter geht es mit den Fahrten am Wochenende des Werdohler Weihnachtsmarktes. - Bettina Görlitzer

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