Kirche kommt – und die Menschen auch

Über den guten Zuspruch der Aktion in der Osmecke freute sich Pfarrer Dirk Grzegorek am Samstag ganz besonders. - Foto: Kanbach

WERDOHL - Der evangelische Gemeindebezirk des Versetals ist mittlerweile bekannt dafür, neben der traditionellen Wortverkündigung neue Wege zu gehen. „Kirche geht zu den Menschen“ ist eine solche Aktion. Geboren wurde die Idee im Bezirksausschuss der Friedenskirchen-Gemeinde. Erstmals umgesetzt wurde sie am Samstagnachmittag in der Osmecke – ganz oben, wo es nicht mehr weiter geht.

WERDOHL - Der evangelische Gemeindebezirk des Versetals ist mittlerweile bekannt dafür, neben der traditionellen Wortverkündigung neue Wege zu gehen. „“ ist eine solche Aktion. Geboren wurde die Idee im Bezirksausschuss der Friedenskirchen-Gemeinde. Erstmals umgesetzt wurde sie am Samstagnachmittag in der Osmecke – ganz oben, wo es nicht mehr weiter geht.

Von Rainer Kanbach

„Wir wollen bewusst dorthin gehen, wo es keine kirchlichen Gebäude oder Einrichtungen gibt“, erläuterte Pfarrer Dirk Grzegorek im Vorfeld. Ziel sei es, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen – ganz zwanglos. Da traf es sich gut, dass der Vorschlag von den Anwohnern der Osmecke selbst kam, die Aktion dort zu starten.

Zwei Pavillons, ein paar Sitzgarnituren und Tische, ein Würstchengrill, eine kleine Cocktailbar, ein Stand für Kuchen, Kaltgetränke – und schon war der äußere Rahmen für diese Aktion geschaffen. Die CVJM-Jungbläser unter der Leitung von Maik Blum sorgten für musikalische Begleitung rund um die kleine, von Pfarrer Grzegorek gehaltene Andacht. Alles andere ergab sich von selbst.

Da ließen die Besucher sich auch durch einen kurzen Regenschauer nicht aus der Fassung bringen – und die Kinder schon gar nicht. Die freuten sich auf die vorbereitete Schnitzeljagd im Wald oberhalb der Osmecke.

„Zu den Menschen gehen – das tun wir, weil genau das Jesus Christus auch getan hat“, erläuterte Grzegorek und freute sich über den guten Zuspruch, den die Aktion am Samstag gefunden hatte.

Zugleich wies er darauf hin, dass man gerne auch andere Ortsteile besuchen möchte. Der Weg könnte in die Borbecke führen oder auch zum Rodt. Allerdings müssten die Menschen dort entsprechende Signale senden, damit die Vorbereitungen für die Fortsetzung der Aktion getroffen werden können. Festgezurrt sei noch nichts.

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