Kindertagesstätte Momo wird 50 Jahre alt

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Gemeinsam mit Bürgermeister Siegfried Griebsch ließen die Kinder ihre Ballons steigen. ▪

WERDOHL ▪ 50 Jahre jung wurde am Dienstag die Kindertagesstätte (Kita) Momo an der Straße Am Heideberg 7. Einrichtungsleiterin Sandra Fischbach zitierte bei ihrer Festansprache aus dem Jugendbuch „Momo“ von Michael Ende: „Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist verlorene Zeit.“ Und Bürgermeister Siegfried Griebsch blickte auf die Mädchen und Jungen und lobte: „Ganz offensichtlich pflegen sie diese kleinen Pflänzchen hervorragend.“ Von Michael Koll

Fischbach blickte zunächst aber einmal zurück: Bereits 1959 begannen die ersten Planungen für einen Kindergarten im Versetal. 1961 wurde dann in Deutschland das Kindergeld eingeführt. Der Schriftsteller Michael Ende bekam den Deutschen Literaturpreis (für seine Geschichte rund um Jim Knopf) und am 11. Oktober – „nach sehr langer Bauzeit“ – eröffnete die Kindertagesstätte Momo, damals unter der Leitung von Irma Schmale.

Diese bietet heute bis zu 70 Mädchen und Jungen Platz. Aktuell werden sechs Unter-Drei-Jährige betreut. Und jüngst bekam die Kita die Zertifizierung zum Familienzentrum. Zum Geburtstag sangen die Mädchen und Jungen abschließend gestern noch ein Ständchen für ihren Kindergarten, bevor sie alle bunte Ballons in die Luft steigen ließen. An denen hingen Kärtchen, auf denen die Kinder ihren Namen, ihr Alter sowie die Momo-Adresse notiert hatten. Jetzt sind sie gespannt, ob sich der ein oder andere Finder melden wird.

Am heutigen Mittwoch werden die Mädchen und Jungen dann von ihrer Kita eingeladen: Mit zwei Bussen geht es zum Allwetterzoo in Münster.

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