Kindermusical „Lauras Stern“ begeistert im Festsaal Riesei 230 Besucher

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Laura (Andrea Esser) überrascht und ängstigt ihren Freund Teddy (Stefan Stechmann) mit einem leicht beschädigten Stern, den sie gefunden hat und wieder aufpäppeln möchte.

Werdohl - Was man besonders gern hat, möchte man am liebsten niemals wieder abgeben. Aber genau darin liegt oftmals der Fehler. Das ist die Erkenntnis, mit der gestern Nachmittag 230 Besucher aus dem Festsaal Riesei nach Hause gingen.

Zuvor hatte das CocomicoTheater aus Köln in einer knapp 90-minütigen Aufführung das auf einem Bilderbuch von Klaus Baumgart basierende Musical „Lauras Stern“ aufgeführt. 

Zur Musik von Andy Muhlack und zum Libretto von Karl-Heinz March erzählte die Theatertruppe vor großflächigen Stellwänden und Möbeln in kräftigen Farben die wunderbar poetische Geschichte von dem Mädchen Laura, das sich gern in eine Traumwelt flüchtet, zu der die Erwachsenen kaum Zugang finden. 

Eine abenteuerliche Sternenreise

Eines nachts, als sie vom Spiel mit ihrem zum Leben erwachten Teddy (Stefan Stechmann) gelangweilt ist, findet Laura (Andrea Esser) vor ihrem Haus einen etwas ramponierten Stern, den sie liebevoll pflegt. Doch bereits am nächsten Morgen leuchtet er nicht mehr. Sie schenkt ihm schweren Herzens seine Freiheit. 

Lauras Stern leuchtete auch gleich dutzendfach im Publikum: Im Foyer konnte man die Leuchtsterne kaufen.

Doch weil sie ihn sehr vermisst, begibt sie sich mit ihrem etwas ängstlichen Teddy auf eine abenteuerliche Sternenreise in die Sockengalaxie zu den Hundesternen und zum Sternbild Hase. Zu guter Letzt gibt es bei Frau Luna (Mina Koch) ein Wiedersehen mit dem gelbleuchtenden Stern. 

Nur was man loslässt, bleibt

Und Laura lernt: Nur wenn sie ihn loslässt, kann sie ihn behalten. Laura, ihre Mutter (Marilyne Bäjen) und Frau Luna verzauberten das Publikum mit melodiösen Liedern. 

Vor allem die Kleinen im Zuschauerraum hatten aber auch ihren Spaß mit dem tollpatschigen Teddy, während die Erwachsenen in der schrillen, leicht übergriffigen Tante Martha (Stefan Stechmann) an Erlebnisse aus der eigenen Kindheit zurückgedacht haben dürften.

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