Kindergarten Funkenburg wird umziehen müssen

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Der Kindergarten Funkenburg ist seit 1948 in diesem Gebäude untergebracht. Weil die Räume es nicht zulassen, dass dort Kinder unter drei Jahren betreut werden, ist an einen Umzug des Kindergartens gedacht. Hinzu kommt, dass der Spielplatz im Außenbereich wegen eines Felssturzes aufwändig saniert werden müsste. ▪

WERDOHL ▪ Das Jugendamt überlegt, ob eine Verlegung des Kindergartens Funkenburg in die Räume des ehemaligen Kindergartens am Kirchenpfad die sinnvollste Lösung ist. In dem alten Gebäude am Nordheller Weg gibt es keine praktikablen Möglichkeiten, zukünftig Kinder unter drei Jahren zu betreuen.

Ein Umzug käme frühestens zum Kindergartenjahr 2013/14 in Betracht.

Ab dieser Zeit muss der städtische Kindergarten sechs Plätze zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren zur Verfügung stellen. Dafür gibt es Vorschriften und Regelungen, welche baulichen Voraussetzungen für die Betreuung von Kleinkindern nötig sind. Die Verwaltung stellt jetzt in einer Vorlage für den Jugendhilfeausschuss am 1. Februar fest, dass „unverhältnismäßig hohe Um- und gegebenenfalls Anbaukosten“ verursacht würden.

Außerdem ist die Außenspielfläche wegen eines Felssturzes gesperrt. Um hier einen Teilbereich des Hang-Spielplatzes wieder gefahrlose bespielbar zu machen, müssten nach überschlägigen Berechnungen 39 000 Euro aufgewandt werden.

Das etwa 150 Jahre alte Gebäude ist mit vielen kleinen Räumen und Treppen auf mehreren Etagen eingerichtet und liegt oberhalb des vielbefahrenen Höhenwegs. Die Parksituation für Eltern, die ihre Kinder abholen, ist sehr ungünstig. Der Kindergarten ist lediglich eingruppig und hat keinerlei Ausbau-Perspektive. Leiterin der Einrichtung ist Silke Wiederspahn-Hopmann.

Vor dem Hintergrund, dass von immer mehr Eltern eine U3-Betreuung in der Innenstadt nachgefragt wird, fiel der Blick der Verwaltung auf das Gebäude am Kirchenpfad. Dort ist bislang die Tafel untergebracht, sie wird aber vermutlich schon in den nächsten Monaten in das von Kirche und Diakonie geplante Sozialzentrum in die Rote Schule umziehen.

Die Verwaltung hat bereits informellen Kontakt zur Kirchengemeinde aufgenommen. Am Kirchenpfad wurde bis 2004 ein zweigruppiger Kindergarten betrieben. Dort könnte nach derzeitigem Stand der Überlegungen ein moderner, 1,5-gruppiger Kindergarten eingerichtet werden, der noch Ausbaukapazitäten für eine größere U3-Betreuung hat.

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