Bewegender Abschied nach 39 Jahren

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Pfarrer Dirk Grzegorek (Mitte) verabschiedete Margit Funk (links) nach 39 Jahren aus dem Dienst und führte Anabel Günther (zweite von links) als neue stellvertretende Leiterin des Familienzentrums Arche Noah ein. Zudem wird Nadine Gottwald (rechts) die Leitung der Kindertagesstätte Sternschnuppe übernehmen. Sie wird vertreten von Adriana Kauth (zweite von rechts).

Werdohl - Ein Kapitän ist wichtig auf einem Schiff. Besonders in turbulenten Zeiten. Dann kommt es darauf an, den Kurs zu halten und die Mannschaft zu motivieren. Gestern bekamen die beiden Kindertagesstätten Sternschnuppe und Arche Noah eine neue Führungsmannschaft

Die Geschichte von der Sturmstillung aus dem Markusevangelium stand am Sonntag im Mittelpunkt des Familiengottesdienstes anlässlich der Einführung der neuen Leiterinnen sowie der Verabschiedung der langjährigen Mitarbeiterin Margit Funk. „Das Leben ist manchmal wie eine Schifffahrt. Mal sind es ruhige Zeiten auf flachen Gewässern und mal stürmische, bei denen das Schiff zu sinken droht“, sagte Pfarrer Dirk Grzegorek. Das gelte auch für einen Kindergarten. Manchmal gebe es einfach Zeiten, da sei es wichtig, dass einer die Führung übernehme und gleichzeitig die Mannschaft zusammenhalte. Nur im Team seien manche Aufgaben zu lösen.

Als neue Leitern in der Kindertagesstätte Sternschnuppe wurde Nadine Gottwald in ihre Aufgabe eingeführt. Ebenso ihre Stellvertreterin Adriana Kauth. Aber auch im Familienzentrum Arche Noah wird es Neuerungen geben. Anabel Günther wird dort künftig als stellvertretende Leiterin mit auf der Kommandobrücke stehen.

Sichtlich schwer fiel der Abschied von Margit Funk. „39 Jahre war sie als Erzieherin maßgeblich daran beteiligt, das Schiff der Arche Noah auf Kurs zu halten“, erzählte Grzegorek. Unzählige Kinder bereitete sie auf das weitere Leben vor, tröstete sie und motivierte sie, Neues zu probieren. Nun verlässt sie das Schiff und geht in Rente. Mit einem kräftigen Applaus bedankte sich die Gemeinde bei Funk für die jahrelange Arbeit.

Gut eineinhalb Stunden dauerte der Familiengottesdienst. Langeweile war jedoch Fehlanzeige. Im Gegenteil. Es wurde sogar getanzt und gebastelt. Schon zum Auftakt wurde musikalisch auf das Thema eingestimmt mit der Titelmelodie des Films Fluch der Karibik. Im Laufe des Gottesdienstes bastelten die Besucher kleine Papierschiffchen. Die sollen an die Zusage Gottes „Fürchte dich nicht. Ich bin da“ erinnern.

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