20 von 126 Flüchtlingen müssen länger bleiben

+
Am Dienstagnachmittag wurden 126 in Werdohl lebende Flüchtlinge zur zentralen Erfassung ihrer Asylanträge nach Bochum gebracht.

Werdohl - Mitarbeiter vom Sozialamt und vom Integrationsteam der Flüchtlingsbetreuung der Werdohler Stadtverwaltung haben am Dienstagnachmittag genau 126 Flüchtlinge zur Registrierung ihrer Asylanträge nach Bochum gebracht. 150 der 256 zurzeit in Werdohl als Flüchtlinge erfassten Menschen hatten bislang noch keine Gelegenheit, ihren Asylantrag zu stellen.

Die Behörden waren überlastet, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) musste erst Personal ausbilden, um diese Fälle aufzuarbeiten. Jede Stadt und Gemeinde im Kreis musste in diesen Tagen „ihre“ Flüchtlinge nach Bochum zur Bamf-Außenstelle bringen. Erst in den Bussen wurde am Dienstag die Personenzahl erfasst: Es waren 126 der 150 Menschen, die dazu aufgefordert worden waren. 106 der 126 sind nach ihrer Befragung am Mittwochabend wieder mit Bussen in Werdohl eingetroffen. Für weitere 20 waren weitere Befragungen am gestrigen Tage nötig. Die Verwaltung will sich erst Rückmeldungen von den Betroffenen holen, bevor sie weiter informiert. - heyn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.