Regnerischer Sommer

Freibad in Werdohl bleibt oft leer

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An den meisten Tagen des bisherigen Sommers gab es im Freibad reichlich Platz für die Schwimmer.

Werdohl - „Mit dem Sommer sind wir gar nicht zufrieden“, hält Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schlutow mit seiner Enttäuschung nicht hinterm Berg. „Bei dieser Witterung sind Playstation, Kino und Kletterwald einfach attraktiver als unser Freibad.“

Die Besucherzahlen in der Ütterlingser Freizeiteinrichtung blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück, beobachtet Schlutow. „Im Mai und Juni war es gut. So sind im Mai 5018 Besucher da gewesen. Das sind gut 600 mehr als im Monats-Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.“

Anders sieht es aber mit Blick auf Juli und August aus. In diesen beiden Monaten gab es im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre jeweils 10 000 Freibad-Besucher in Werdohl. „In diesem Jahr kamen im Juli aber gerade einmal 6099 Menschen zu uns“, verrät Schlutow. Noch schlimmer sieht es im laufenden Monat aus: „Bis Mitte August waren nur rund 1600 Besucher in unserem Bad.“

Stadtwerke-Geschäftsführer Schlutow hofft nun auf besseres Wetter und hat deshalb beschlossen, das Ütterlingser Freibad nicht Anfang September nach dem Internationalen Schwimmfest zu schließen. Stattdessen bleibt das Freibad bis zum 16. September geöffnet.

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