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Kostenfreier Sand vom Spielplatz

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Von: Michael Koll

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Eimer, der mit einer Schaufel gefüllt wird.
Die Werdohler konnten sich den Sand selbst abfüllen. © Wieschmann

Am Herbscheider Weg nutzen Werdohler das „Sandangebot“ der Stadt.

„Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass jemand diese Angebot tatsächlich annimmt“, sagt Michael Tauscher. Der Sachbearbeiter der städtischen Verwaltung, zu dessen Aufgabegebiete auch die Werdohler Spiel- und Bolzplätze gehören, hatte sich mit dieser vorherigen Einschätzung allerdings getäuscht.

Etwa ein Kubikmeter geht am Herbscheider Weg weg

Die Bürger waren am Wochenende aufgerufen, sich Sand aus den Sandkästen von elf Werdohler Spielplätzen zu holen „und am Herbscheider Weg haben sie sogar recht viel entnommen, ich schätze mal einen guten Kubikmeter“, staunte Tauscher am Montagmittag. „An der Oststraße war es dann etwa halb soviel“, überschlug er.

Große Mengen Spielsand bleiben über

An den anderen neun Standorten blieb das Angebot offensichtlich ungenutzt, so dass dennoch eine große Menge benutzter Spielsand übrig bleibt, die die Stadt mit eigenen Kräften vom Bauhof austauschen muss. „Was mit diesem Sand dann geschieht, ist noch unklar“, erläuterte Tauscher.

Lob für die Werdohler

„Vielleicht schütten wir es am Lennestrand auf. Möglicherweise geben wir es aber auch an den Baubetriebshof, um es dann zu nutzen, wenn wir etwa einen Fallschutz irgendwo errichten wollen“, skizzierte er Einsatzmöglichkeiten. „Jedenfalls kann ich die Einwohner, die das Angebot in Anspruch genommen haben, nur loben“, fuhr der städtische Mitarbeiter fort. „Sowohl an Herbscheider Weg, als auch an der Oststraße haben sie die Spielplätze sehr ordentlich und absolut sauber hinterlassen“, erklärte Tauscher abschließend.

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