Katholische Grundschule muss 15 Kinder abweisen

WERDOHL ▪ Das Anmeldeverfahren für die künftigen ABC-Schützen in den Werdohler Grundschulen ist abgeschlossen – mit ungewöhnlichem Ergebnis.

Danach wurden 39 Kinder für die Evangelische, 69 für die Katholische Grundschule und weitere 62 für die Gemeinschaftsgrundschule Königsburg/Kleinhammer angemeldet, wobei hier noch nicht klar ist, wie viele Mädchen und Jungen ab Sommer an der Feldstraße bzw. am Schulweg unterrichtet werden.

Die Liste der Kinder, die hätten angemeldet werden müssen, umfasst allerdings 181 Namen, so dass elf Meldungen noch fehlen. Diese Eltern können ihr Versäumnis noch nachholen und werden „zur Not auch angeschrieben“, um ihr Versäumnis nachzuholen, so Rainer Gumz, der zuständige Abteilungsleiter in der Stadtverwaltung.

Offen ist derzeit auch noch die Situation in der Katholischen Grundschule, die – wie alle anderen – zweizügig „gefahren“ wird. Bei 69 Anmeldungen müssen in jedem Fall Kinder abgewiesen und in andere Schulen umdirigiert werden. Wie viele das sind, hängt auch davon ab, wie viele Kinder das Schuljahr an der Mittelstraße wiederholen müssen.

Angenommen werden in St. Michael auf jeden Fall alle katholisch getauften Kinder, dazu Geschwisterkinder sowie orthodoxe Mädchen und Jungen, betonte Schulleiterin Christel Kringe auf Nachfrage. Voraussichtlich 15 künftige ABC-Schützen müssen in anderen Grundschulen untergebracht werden.

Wer von dieser Maßnahme betroffen sein wird, soll im Rahmen eines Losverfahrens ermittelt werden, das nach jetzigem Stand Mitte bis Ende nächster Woche durchgeführt wird. Das geschehe deshalb so frühzeitig, so Christel Kringe, damit die Eltern sich auf die Situation einstellen können.

Rainer Kanbach

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