Karneval: Kranker Kloster-Bruder kämpft

Den jungen Gästen des Kinderkarnevals in der St.-Michael-Gemeinde war kein Aufwand zu groß: Phantasievolle Kostüme beherrschten das Bild im Großen Pfarrsaal.

WERDOHL ▪ Pater Kamil ist krank. Doch ob nun die Nase tropft, die Stirn pocht oder der Rachen kratzt – es ist der Moment, in welchem der Klosterbruder kämpfen muss.

Aber nicht mit Florett, Degen oder Schwert – nur mit einem Luftballon. Gegner hat der Franziskaner dafür aber gleich mehrere. Denn es ist Kinderkarneval im Großen Pfarrsaal der St.-Michael-Gemeinde.

Ob Piraten, Punks, Polizisten, Gartenzwerge, Prinzessinnen, Hip-Hop-Girls, Tiere, Eskimo-Frauen, Bauern, Vampire, Hexen, Feuerwehrleute, Feen, Teufel, Cowboys, Elfen und Darth Vader – die Kostümvielfalt an diesem Nachmittag war groß.

Die kleinen Gäste hatten großen Spaß, rannten durcheinander und spielten Fangen. Hatten sie einmal genügend Vorsprung vor den Verfolgern, stürzten sie an die Tische und raubten die Knabbereien, die dort auf den Tellern lagen.

Die Pfadfinder, die den dreistündigen Sonntag-Nachmittag leiteten, waren selbst bunt verkleidet. Sie teilten Becher aus und notierten auf jedem zur Sicherheit den Namen des entsprechenden Mädchens oder Jungens, denn in dem bunten Treiben blieb nicht jeder Nachwuchs-Narr lange an seinem Platz sitzen.

Zwischendurch animierten die „Pfadis“ die jecken Kleinen dann immer wieder zu dem ein oder anderen gemeinsamen Spiel. Und auch Kamil, nach eigener Angabe als „kranker Pater“ verkleidet, steckte immer mitten im Trubel. Wenn er nicht gerade am Tisch eine Erholungspause einlegte, tobte er mit Jungen und Mädchen durch den Pfarrsaal.

Von Michael Koll

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare