Kanalsanierung: Vollsperrung der Stadtbrücke

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Martin Hempel und Rolf Prange stehen an der Stelle, an der die Kanalsanierung beginnt. Bis etwa in Höhe des Textil-Discounters Kik sollen Kunststoffrohre verlegt werden.

Werdohl - Autofahrer müssen sich in Werdohl ab der kommenden Woche eventuell auf einen kleinen Umweg einstellen: In der Bahnhofstraße ist eine umfangreiche Kanalsanierung geplant.

„Aus diesem Grund muss die Stadtbrücke für circa sechs Wochen gesperrt werden“, sagt Martin Hempel, Leiter der Abteilung Tiefbau der Stadtverwaltung. 

Allerdings können Fußgänger den Bereich ungehindert passieren. Und auch der Linienverkehr der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) muss nicht umgeleitet werden: Die Busse können durch den Baustellenbereich fahren. „Das war uns sehr wichtig“, sagt Rolf Prange, der beim Baubetriebshof für Straßenverkehrsangelegenheiten zuständig ist. Martin Hempel ergänzt: „Außerdem ist das Verkehrsaufkommen in den Ferien erfahrungsgemäß ohnehin etwas geringer.“ 

Kanal wird auf 45 Metern erneuert 

Der Kanal wird auf einer Länge von etwa 45 Meter erneuert – und zwar vom Kreuzungsbereich Nordheller Weg/Bahnhofstraße/Inselstraße bis etwa in Höhe des Textil-Discounters Kik an der Bahnhofstraße. Folglich wird aus der Schnurrestraße eine Sackgasse. Und auch das Teilstück der Versestraße, das von der Bundesstraße 236 auf die Bahnhofstraße führt, kann nicht mehr durchgängig befahren werden. Der Parkplatz unterhalb des Textil-Discounters kann wie bisher genutzt werden. Die Zufahrt zum Bahnhof und zum Edeka-Markt Tank ist weiterhin problemlos möglich. Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Neuenrade kommen, sollen durch eine Beschilderung am Haus Werdohl auf die Sperrung hingewiesen werden. 

Circa 100 000 Euro investiert die Stadt in die Kanalsanierung, mit der das Neuenrader Unternehmen Ossenberg beauftragt wurde. Momentan verlaufen laut Hempel stellenweise zwei Kanäle mit jeweils etwa 250 Zentimetern Durchmesser im genannten Bereich. „Ein Stück werden wir außer Betrieb nehmen. Dieser Kanal ist gemauert und stammt aus der Vorkriegszeit“, berichtet der Leiter der Tiefbau-Abteilung. Jetzt soll ein Kunststoffrohr mit einem Durchmesser von 400 Zentimetern zum Einsatz kommen. „Kunststoff ist leichter und schneller zu verarbeiten“, schildert Hempel die Vorteile. 

Fahrbahndecke soll erneuert werden 

Ist das neue Rohr verlegt, müssten natürlich auch die Hausanschlüsse dementsprechend geändert werden. Diese Arbeiten seien nach circa vier Wochen abgeschlossen, schätzt Martin Hempel. „Dann werden wir die Fahrbahn in diesem Bereich erneuern“, kündigt er an. Eine Deckenerneuerung der Bahnhofstraße sei ohnehin geplant. „Auch, wenn wir noch nicht wissen, wann der Rest gemacht wird, macht es jetzt Sinn, das betroffene Teilstück gleich in einen ordentlichen Zustand zu bringen“, stellt er fest. 

Maßnahme beginnt am Dienstag 

Die Maßnahme soll am kommenden Dienstag, 31. Juli, beginnen. Am Tag zuvor ist der Bereich zwar noch nicht gesperrt, da die Baustelle eingerichtet wird, könnte es aber bereits zu Verkehrsbehinderungen kommen. Läuft alles nach Plan, wäre die Stadtbrücke etwa zwei Wochen nach Schulbeginn wieder befahrbar.

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