Kampf gegen Unkraut mit dem "Weedkiller M"

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Werdohl - Der Vergabeausschuss der Stadt Werdohl hat die Anschaffung eines mobilen Wildkrautvernichters für den Baubetriebshof genehmigt. Es wurde ein Modell namens „Weedkiller M“ des holländischen Herstellers Dibo gekauft.

Der Anhänger wird von einer Vertriebsfirma aus Sundern geliefert. Mit dem Gerät wird Unkraut und Moos auf Plätzen und Wegen mit Hochdruck und sehr heißem Wasser zu Leibe gerückt. 

In der Produktbeschreibung heißt es: „Mehrere Studien zeigen, dass eine Wassertemperatur über 83 Grad Unkraut sofort abtötet. Der Weedkiller arbeitet mit Wasser, das auf 99 Grad erhitzt wird und durch die Temperaturleitfähigkeit tief in den Boden eindringt und so Wurzeln und Samen erreicht. So kann sich das Unkraut nicht weiter vermehren, und diese präventive Wirkung sorgt für einen langanhaltenden Schutz.“ Der Baubetriebshof ist schon seit Längerem auf der Suche nach so einem Gerät und hatte sich verschiedene Systeme vorführen lassen. Die Variante mit heißem Wasser und Hochdruck ist umweltfreundlich, weil keine Zusatzstoffe verwendet werden müssen. 

Das Gerät ist mit zwei Personen zu bedienen und kostet die Stadt 37 485 Euro. Es handele sich um ein Vorführmodell, das aktuelle 2017er-Modell hätte 10 000 Euro mehr gekostet. 

Auch Auftrag für Hangsicherung vergeben

Der Vergabeausschuss stimmte zu, dass die Firma Feldhaus Bergbau aus Schmallenberg die Hangsicherung am Tunnelportal an der Altenaer Straße übernimmt. Der Auftrag hat einen Wert von 77 000 Euro. Die Arbeiten für die Instandsetzung der Radwegeverbindung sind aber noch nicht vergeben. Feldhaus wird bald mit den Arbeiten beginnen. 

Für Fliesenarbeiten in zwei WC-Anlagen in der Gemeinschaftsgrundschule Kleinhammer wurden 27 000 Euro bewilligt, die Arbeiten soll die Werdohler Firma Diehl ausführen. 

Drei Fahrbahnsanierungen wurden gestern vom Vergabeausschuss vergeben. Für 72 000 Euro wird Firma Ossenberg aus Neuenrade die Straße Im Ohl zwischen Am Nocken und Vorthbrücke erneuern. Ossenberg richtet auch die Voßlohstraße zwischen Voßlohbrücke und der Werkseinfahrt wieder her, dafür sind 88 000 Euro vereinbart. Die Kettenbecke wird von der Einmündung Bundesstraße bis Falkenley erneuert. Hierfür bekommt Firma Ossenberg 44 000 Euro.

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