Kampf gegen Hundehaufen

Dank einer großzügigen Spende stehen wieder ausreichend Hundekotbeutel zur Verfügung.

WERDOHL ▪ Die Zeit vergeht: Vier Jahre ist es inzwischen her, seit die Mitglieder des Werdohler Bürgerstammtisches die Initiative ergriffen und entlang der Lennepromenade Spenderboxen für Hundekotbeutel aufgestellt haben. Seither werden sie zunehmend besser in Anspruch genommen – mit der Folge, dass sich nach bestimmten Abständen auch der Bestand an Plastikbeuteln dem Ende entgegenneigt. Am Dienstag gab es reichlich Nachschub.

Ingo Wöste (Woge) und Jürgen Leffin (Provinzial) füllten die Vorräte des Bürgerstammtisches wieder auf. Sie spendeten 30 000 Hundekotbeutel und trugen damit Sorge, dass die drei Spenderboxen an der Lennepromenade (am Rathaus, an der Lennefontäne und der Einmündung zur Altenaer Straße) sowie neuerdings auch eine am Ütterlingser Hochhaus in den nächsten neun Monaten immer bestückt werden können. Danach, so die bisherige Erfahrung, ist wieder Nachschub nötig.

Als Beitrag zu mehr Sauberkeit im Stadtgebiet wollte und will der Bürgerstammtisch die Aktion Hundekotbeutel verstanden wissen. Um auf das Problem der „Tretminen“ aufmerksam zu machen hatte er vor ein paar Monaten entlang der Lennepromenade für ein paar Tage Kürtel-Fähnchen aufgestellt, durch die erst richtig sichtbar geworden war, wie viel Hundekot sich auf der Grünfläche befand.

Diese Aktion, so ist Manfred Hoh – einer der Stammtischsprecher – sicher, hat das Bewusstsein für mehr Sauberkeit bei den Hundehaltern gestärkt. Hilfreich sei indes auch eine Maßnahme der Stadtverwaltung gewesen. Sie hatte die Hundesteuer-Bescheide mit einer Zusatzinformation versehen, dass die Halter zur Beseitigung der Hundehaufen verpflichtet seien. Wer das ignoriert, kann immerhin mit einem Ordnungsgeld von bis zu 1 000 Euro belegt werden.

Auch wenn von Seiten des Bürgerstammtisches festgestellt wird, dass die Beutel zunehmend in Anspruch genommen und nicht mehr – wie festgestellt – zweckentfremdet genutzt werden: Es mangelt immer noch an Spenden. Hier und da, so berichtete Manfred Hoh, gebe es zwar kleinere Geldzuwendungen von Privatleuten oder auch Firmen, doch das sei eher die Ausnahme .

Wer die Aktion im Sinne der Sauberkeit im Stadtgebiet finanziell unterstützten möchte, kann eine Spende auf das Konto des Kleinen Kulturforums bei der Volksbank einzahlen – unter dem Stichwort „Hundekotbeutel“ auf das Konto 1800 4333 00 (Bankleitzahl 447 615 34).

Rainer Kanbach

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