Kaminbrand an der Oststraße: Parkende Autos behindern Wehr

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Mit Hilfe der Drehleiter reinigten die Einsatzkräfte den Kamin von oben.

Werdohl - „Das war eine ganz schöne enge Kiste.“ Stadtbrandinspektor Kai Tebrün ist froh, dass die Feuerwehr am Sonntag an der Oststraße nur einen Kaminbrand bekämpfen musste – und kein Wohnhaus in Flammen stand.

„In diesem Fall hätten wir ein ernstes Problem gehabt. Die Straße war dermaßen zugeparkt, dass wir mit den großen Einsatzfahrzeugen zuerst gar nicht zum Einsatzort kamen, sondern bereits einige hundert Meter vor dem betroffenen Haus parken mussten“, schildert Tebrün das Dilemma.

Nach dem Alarm um 16.06 Uhr war zunächst die Löschgruppe Brüninghaus ausgerückt, sie wurde kurz darauf vom Löschzug Kleinhammer unterstützt. „Wir haben zunächst möglichst viele Autobesitzer ausfindig gemacht, um mit der Drehleiter überhaupt zum Einsatzort gelangen zu können. Trotzdem war es nicht einfach“, berichtet der Stadtbrandinspektor.

Stadtbrandinspektor appelliert an Autofahrer

Er appelliert an alle Autofahrer: „Jeder sollte möglichst so parken, dass im Ernstfall noch ein Lastwagen vorbei kommt.“

Zunächst brachten die Helfer alle Bewohner des betroffenen Wohnhauses aus dem Gebäude ins Freie. Während die Brandbekämpfer dann von oben mit dem Kehren des Kamins begonnen hätten, seien weitere Einsatzkräfte – ausgerüstet mit Atemschutzgeräten – in das Gebäude vorgedrungen, um die Revisionsöffnungen zu säubern.

„Wir haben schließlich auch noch Unterstützung von dem zuständigen Schornsteinfeger erhalten, und konnten die Situation vor Ort ohne weitere Schwierigkeiten klären“, erklärt Kai Tebrün. Gegen 18.30 Uhr war der Einsatz an der Oststraße schließlich offiziell beendet.

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