Kameradschaftsabend der Werdohler Feuerwehr

Beim Kameradschaftsabend im Festsaal Riesei wurden nicht nur die verdienten Feuerwehrleute ausgezeichnet. Auch ihre Frauen bekamen als kleine Entschädigung für ihre Unterstützung ein Geschenk

WERDOHL ▪ „Der Eintritt und Austritt ist freiwillig. Dazwischen liegt die Pflicht.“ Diese Worte hat Stadtbrandinspektor Manfred Theile bei seinem Start in der Freiwilligen Feuerwehr gehört, und das gab er am Samstag auch seinen Feuerwehrkameraden noch einmal mit auf den Weg. Zum Kameradschaftsabend hatten sie sich mit ihren Partnern im Festsaal Riesei getroffen, um, auch das gehört dazu, miteinander zu feiern.

Mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr eröffnete Theile den Abend, verbunden mit einem Dank an Rat und Verwaltung für die gute Ausstattung der Wehr auch in finanziell schlechten Zeiten. Bürgermeister Siegfried Griebsch gab den Dank zurück: „Wenn man die Arbeit unserer Feuerwehrleute sieht, muss einem nicht Angst und Bange werden.“

Das liegt auch an den zahlreichen erfahrenen Blauröcken, von denen sieben am Samstag geehrt wurden. Diese Aufgabe übernahmen der stellvertretende Stadtbrandinspektor Heinrich Dittmann und der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Eberhard Kopp, denn Manfred Theile gehörte selbst zu den Geehrten. Wie Brandinspektor Reinhard Kaldeich erhielt er das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold vom Land NRW für seinen 35-jährigen Einsatz. Das silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre in der Feuerwehr bekamen Hauptbrandmeister Ingo Bresk, Brandinspektor Georg Koch und Unterbrandmeister Andreas Trebbin.

Eine Ehrenurkunde der Stadt für 40 Jahre Einsatz in der Wehr überreichte Griebsch an Hauptfeuerwehrmann Reinhard Eisengardt und Unterbrandmeister Peter Kohlhage.

Nach einerm kurzen und knappen offiziellen Teil konnte dann aber gefeiert werden, denn der Kameradschaftsabend sollte vor allem auch die Familien für die häufige Abwesenheit der Feuerwehrleute entschädigen. Am kalt-warmen Büffet gestärkt genossen die Gäste das kurzweilige Programm, für das insbesondere die „Heißen Schläuche“ aus den Löschzügen Kleinhammer und Eveking mit ihren begeisternden Sketchen und Parodien sorgten.

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