Jury von eingereichten Arbeiten beeindruckt

Michaela Foerstermann und Stavrula Vafea präsentieren zwei prämierte Arbeiten.

WERDOHL ▪ Das Warten hat endlich ein Ende. Die Gewinner des diesjährigen Kinder- und Jugendkunstpreises der Stadt Werdohl stehen fest. Die Anzahl der eingereichten Arbeiten war „unverändert hoch, das Interesse der jungen Künstler also ungebrochen“, so stellte Michaela Foerstermann von der Kulturabteilung der Verwaltung fest, ohne aber Teilnehmerzahlen zu nennen.

In diesem Jahr lautete das Thema des Wettbewerbs „Tierisch schönes Afrika“. Die Jury habe wieder vor einer sehr schweren Aufgabe gestanden, denn der Ideenreichtum sei beeindruckend gewesen, so Foerstermann. Auffallend sei in diesem Jahr gewesen, dass mit vielen verschiedenen Materialien gleichzeitig gearbeitet wurde – wie etwa mit Textilien, Sand oder Holz.

Wie gewohnt hatten sich wieder viele Werdohler Schulen an der Ausschreibung beteiligt. Aber auch die Kleinsten aus den Werdohler Kindergärten waren sehr aktiv und haben bezüglich der Preise natürlich ordentlich „abgeräumt“.

Die meisten Künstler haben sich für afrikanische Tiere entschieden, aber auch schöne Landschaften bzw. ein ganzes Dorf wurde dargestellt.

Zu den Gewinnern: In der Altersgruppe I (Kindergartenkinder) wurde der erste Preis dem Kindergarten „Momo“ aus Eveking zugesprochen. Er hatte Tiermasken eingereicht, die absolut echt aussahen. Der zweite Preis wurde dem Awo-Kindergarten „Sonnenschein“ zugesprochen. Die Igelgruppe wurde für ihre Elefanten mit dem dritten Preis belohnt.

In der Altersgruppe erstes bis drittes Schuljahr konnte kein Preis vergeben werden; niemand hatte eine Arbeit eingereicht. In der Altersgruppe viertes bis sechstes Schuljahr wurde der erste Preis erneut an die Klasse 5.4 der Albert-Einstein-Gesamtschule vergeben. Schon deren Vorgängerklasse hatte gewonnen. Diesmal präsentierten die Kinder Krokodilarten. Platz zwei belegte die Realschul-Klasse 6c, die den ganzen Kontinent Afrika mit den dazugehörigen Tieren dargestellt hatten. Verwendet wurden die verschiedensten Materialien. Der dritte Preis ist der die Realschul-Klasse 5b zugesprochen worden. Die Darstellung der verschiedenen afrikanischen Tänzerinnen beeindruckte die Jury.

Eine Zeichnung unter den zahlreichen schönen Tierzeichnungen stach besonders heraus. Die Jury entschied sich für einen Sonderpreis. Finn Moritz Schweitzer aus der Klasse 6.1 der Albert-Einstein-Gesamtschule wurde damit belohnt.

In der Altersgruppe des siebten bis zehnten Schuljahres hat die Klasse 10 der Realschule gewonnen. Sie wählte als einzige afrikanische Stoffmotive zum Thema. Platz zwei: Klasse 8.4 der AEG. Verschiedenste Tierarten wurden als Schattendarstellungen vor einer untergehenden Sonne gemalt. Dritter Preis: Erich Kästner-Schule, Klasse 9, für die Darstellung „Bild in Bild“.

In der Gruppe 11. bis 13. Schuljahr räumte die Albert-Einstein-Schule alle Preise ab. Sie ist die einzige Schule mit diesen Jahrgängen. Platz eins ging an Jennifer Collard mit ihrer Zeichnung eines gähnenden Löwen und einer Gepardenfamilie im Hintergrund. Vergangenes Jahr gewann sie den zweiten Preis. Platz zwei: Die Tuschezeichnungen der Klassen 12 a,d,f,e. Dritter Preis: Henrik Wiegand. Er malte ein farbenfrohes Bild.

Alle eingereichten Arbeiten werden vom 16. Dezember bis einschließlich zum 12. Januar 2011 in der Stadtbücherei ausgestellt. Die Siegerehrung erfolgt auf dem Weihnachtsmarkt am 12. Dezember um 17 Uhr im Foyer der Sparkasse im Anschluss an die Veranstaltung „Wir singen die Weihnacht ein“. Die Gewinner erhalten vom Bürgermeister Siegfried Griebsch ihre Preise.

Rainer Kanbach

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