Junge Umweltschützerin: Romy sammelt 13 Kilogramm Müll

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13 Kilogramm Müll hat Romy Martin (12) binnen kürzester Zeit im Wald gesammelt.

Werdohl - Ein Erlebnis bei einem Waldspaziergang am Wahlsonntag hat die zwölfjährige Romy Martin derart verärgert, dass sie jetzt an ihrer Schule etwas unternehmen will.

Enttäuscht ist sie vor allem von den Erwachsenen. Auf einem Waldweg oberhalb des Klosterwegs in Werdohl hat Romy am vergangenen Sonntag jede Menge Müll gefunden. 

„Es fing an mit einem Ballon samt Schnur, ging weiter mit mehreren Paar Schuhen, Hundekotbeuteln und reichlich Verpackungsmüll. Ich habe auf einer Strecke von ungefähr 75 Metern insgesamt 13 Kilogramm Müll eingesammelt“, berichtet die Schülerin von ihrem gar nicht schönen Sonntagserlebnis. 

Appell an die Erwachsenen

Ihr fehlt jedes Verständnis dafür, dass man seinen Müll einfach in der Natur deponiert. „Es muss doch möglich sein, dass alle – in diesem Fall alle Werdohler – ihren Müll mit nach Hause nehmen. Zumal die meisten älter sein dürften als ich und wissen müssten, dass man Müll nicht in die Gegend wirft“, appelliert sie an die Einsicht insbesondere der Erwachsenen. 

Unter Gleichaltrigen will sie nun selbst das Bewusstsein dafür stärken, dass Müll nicht einfach in die Natur gehört. „Ich habe mich so geärgert, dass ich an meiner Schule, der Albert-Einstein-Gesamtschule, die Gründung einer Umwelt-AG anregen oder das Thema für unser Umweltprojekt vorschlagen werde“, kündigte die Zwölfjährige an

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