Lodernde Flammen locken wieder Hunderte

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Gute Stimmtung in Altenmühle: Bestens gelaunt waren auch die Besucher im Versetal. ▪

WERDOHL ▪ Pessimisten wurden Lügen gestraft. Sicherlich: Es war kalt und ungemütlich. Doch die alles andere als frühlingshafte Wetterlage war für die Werdohler noch lange kein Grund, von den großen Osterfeuern fern zu bleiben. Bereits das Nachmittagsangebot für kleine Osterfeuer-Freunde wurde rege besucht.

Von Susanne Riedl

Hochkonzentriert „arbeiteten“ die Mädchen und Jungen am Samstagnachmittag im Schützenheim Altenmühle. Traditionell hatte der Versetaler Schützenverein wieder zum Ostereiermalen aufgerufen. Dutzende junge Besucher folgten der Einladung, um kunterbunte Eier für die Osternester zu bemalen, die an den Feiertagen dann versteckt wurden. Während die Mädchen die weiße Schale gerne mit pink oder lila „aufhübschten“ griffen die Jungen lieber zu den „Klassikern“ rot, gelb, blau, grün. Die Malaktion endete für die jungen Gäste mit einem kurzen Fackelzug auf den Schützenplatz, wo eigens für sie ein eigenes kleines Feuer entfacht wurde.

Etwa zeitgleich versammelten sich am frühen Abend auch auf dem ehemaligen Schützenplatz in Werdohl ein paar dutzend Kinder, ihre Eltern und Großeltern, um Freude an dem „kleinen“ züngelnden Spektakel zu haben. Kurz nach dem Anstecken des Holzstoßes fachte der frische Wind die Flammen immer stärker an – es knisterte, zischte und knackte. Weißer Rauch stieg auf, während sich die Flammen immer stärker aus dem „Bauch“ des Holzstoßes nach außen „fraßen“. Dieses Spektakl zog die jungen „Mutigen“ magisch an, die unter den wachsamen Augen der Papas Stöcke und Äste in den feuerigen Bauch warfen.

Dunkelheit und lodernde Flammen zogen am Samstag und Sonntag Hunderte an die drei traditionellen Osterfeuerstellen in Werdohl. Meterhoch stachen die Feuer in Altenmühle, am ehemaligen Schützenplatz in Werdohl und am Kettling in den Himmel und versprühten ihren bekannten Charme. Während viele einfach nur den Anblick genossen, ihren Gedanken nachgingen und die Romantik auf sich wirken ließen, feierten andere in großer Runde und hatten sichtlich Spaß an der Gemeinschaft.

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