Jugendliche überlegen sich etwas für Ütterlingsen

WERDOHL ▪ Nachdem Schüler, Lehrer und Eltern sowie die Bewohner des Quartiers in Ütterlingsen ihre Ideen und Anregungen im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens zur Umgestaltung des Außengeländes der evangelischen Grundschule in eine Spiel- und Freizeitfläche eingebracht haben, waren jetzt die Jugendlichen gefragt.

Zusammen mit Stadtplaner Stefan Groß, Henrik Priesack vom Stadtplanugsbüro Urbano aus Düsseldorf, Stadtjugendpfleger Marco Malcherek-Schwiderowski und Christina Henkes, Jugendpflegemitarbeiterin im Schrottkeller brüteten die Jugendlichen über Plänen, Luftbildern und verschiedensten Beispielen zur Umgestaltung des Areals rund um ihr Domizil.

Stadtplaner Stefan Groß war von den beiden Treffen mit den Jugendlichen ganz angetan: Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich war sehr überrascht, welche Ideen die Teilnehmer eingebracht haben“, sagte er gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. „Wir haben uns bewusst zurückgehalten, so dass die Jugendlichen in Kleingruppen offen über die verschiedenen Beispiele, die Henrik Priesack im Gepäck hatte, diskutieren konnten“, berichtete der Verwaltungsmitarbeiter von dem Treffen.

Modern, elegant und robust – also aus Materialien die nicht so schnell zerstört werden können – solle beispielsweise die Sitzgelegenheiten sein, die die Jugendlichen aus dem Stadtteil sich für den Bereich vor dem Schrottkeller wünschen, um sich auch dann treffen zu können, wenn die Einrichtung geschlossen hat. Auch Sitznischen zum Chillen stehen ganz oben auf der Wunschliste.

Ein Fußballtor mit integriertem Basketballkorb hatte es den jugendlichen Teilnehmern des Beteiligungsprozesses im Schrottkeller ganz besonders angetan. Dieses sollte – war sich der Nachwuchs einig – vor der Treppe einen Platz finden.

Auch eine Erhöhung des Zaunes, war ein Vorschlag, den die Jugendlichen einbrachten, wie Groß nach der Auswertung erklärte. Dies sei wichtig, damit die Bälle nicht immer auf die Erfurter Straße fliegen, hatten die Jugendlichen ihrem Ansinnen Nachdruck verliehen. Besonders überrascht war Groß von dem Hinweis der Jugendlichen, dass Mülleimer rund um das Areal ebenfalls nicht fehlen dürften. „Es ist einfach toll, inwieweit die Jugendlichen mitdenken“, freute sich Groß über die guten Ideen der Ütterlingser Jugend.

Aus den Vorschlägen der Jugendlichen solle nun eine Dokumentation erstellt werden, die in der Verwaltung nochmals diskutiert werden soll. Anschließend wird sich dann das Düsseldorfer Planungsbüro mit den Wünschen von Grundschule, Quartierbewohnern und Jugendlichen zur Umgestaltung auseinander setzen. Bis zum Ende diesen Jahres solle die Umgestaltung dann realisiert werden, so Stadtplaner Groß.

Von Ute Heinze

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