Silvestersänger im oberen Versetal

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Sie machen Hoffnung: Zwei 22 und 25 Jahre junge Männer haben den Kreis des Silvestersänger verstärkt.

Werdohl – Noch treffen sie sich alljährlich am Nachmittag des 31. Dezember, um den Bewohnern zwischen Altenmühle, Rotenhohl, Bärenstein, Fischersverse und in der Borbecke das alte Jahr ab- und das neue Jahr anzukündigen – die Silvestersänger des oberen Versetals. Zum 148. machten sie sich vorgestern auf den Weg, um diese Tradition zu pflegen.

Wie es aussieht, hatte der Hilferuf des Organisationsteams kurz vor Weihnachten zumindest einen kleinen Erfolg gebracht. Zwei 22 und 25 Jahre junge Männer haben den Kreis des Sängerstammes verstärkt, sodass die Hoffnung bei Mitorganisator Manfred Kehr Nahrung erhalten hat, diese Beiden mögen dauerhaft bleiben. Vielleicht können sie auch Motivation für andere, ebenfalls junge Sänger sein, sich ihnen anzuschließen – nicht nur, um den Altersdurchschnitt zu senken, sondern die Bildung von ehemals starken drei Gruppen zu ermöglichen.

Das Ziel, über das 150-jährige Jubiläum hinaus den Bewohnern des oberen Versetals mit ihrem Gesang eine Freude zu bereiten, rückt damit deutlich näher. Nach dem Treffen im ehemaligen Schießraum des früheren vierten Versetaler Schützenzuges und der obligatorischen Stärkung der Stimmbänder ging es los. Der Jüngste war gerade 22, der Senior Heinz Bendick kann beachtliche 84 Jahre vorweisen.

Natürlich hatte die Tour von Haus zu Haus nicht nur den Zweck, die Botschaft vom Jahreswechsel zu verbreiten und als Anerkennung hier und da ein kleines Getränk zu bekommen. Es sollte für den ebenfalls traditionellen Wurstrummel gesammelt werden, der diesmal am 18. Januar im Schützenheim in Altenmühle stattfindet (Einlass ab 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr). Jeder konnte spenden, wie viel er mochte – je mehr desto besser. Die Mettwurst übrigens, die in knapp drei Wochen aufgetischt wird, kommt erstmals von Heiko Tank, nachdem der bisherige Lieferant seinen Dienst aufgegeben hat.

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