Jüngere Schüler im Blickpunkt

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Sonja Gebauer, Regina Schnettker und Andreas Haubrichs präsentieren die Plakate für die Bom. ▪

WERDOHL/NEUENRADE ▪ Die Bom kommt an. Dieses Fazit ziehen die Macher der Berufsorientierungsmesse für Werdohl und Neuenrade nach der zweiten Auflage im Herbst 2011. Andreas Haubrichs (Werdohl Marketing) sowie Regina Schnettker und Sonja Gebauer von der Agentur für Arbeit stellten die Ergebnisse einer Umfrage unter allen Beteiligten vor.

Bei den Ausrichtern der Messe richtet sich der Blick jetzt schon auf die dritte Auflage am 26. September im Schulzentrum Riesei. Ab sofort sind Arbeitgeber aus beiden Kommunen wieder aufgefordert sich für einen Messestand zu bewerben.

Insgesamt 29 Austeller waren im Oktober 2011 dabei und konnten deutliche Verbesserungen zur ersten Auflage feststellen. Befragungen durch das Werdohler Stadtmarketing ergaben, dass die Schüler besser vorbereitet waren und zum Teil sogar direkt ihre Bewerbungsunterlagen abgaben. „Beim Drahtwerk Elisental absolviert ein Schüler derzeit ein Praktikum und hat sich auch auf eine Ausbildungsstelle beworben“, wusste Sonja Gebauer von einem guten Beispiel zu berichten. Auch einige Bedenken über die Teilnahme der Eltern am Berufswahlprozess ihrer Kinder konnten durch die Umfrage widerlegt werden. Über 90 Prozent aller Schüler finden sich unterstützt. Die Bedenken waren aufgetreten, da sich auf der Messe nur wenige Eltern blicken ließen. Mit speziellen Flyern, einer etwas kürzeren Elternzeit am Nachmittag und einer eigenen Rubrik auf der Homepage soll bei den Erwachsenen mehr Interesse geweckt werden.

Eine Änderung soll es zudem in der Altersstruktur der die Bom besuchenden Schüler geben. Ab sofort liegt der Fokus mehr auf den 8. Klassen zur Orientierung, während die 9. Klassen schon genauer ihre Fragen und gleich auch ihre Bewerbungsunterlagen loswerden sollen. Der Jahrgangsstufe 10 sowie den Oberstufenschülern soll der Besuch freigestellt sein. „Da haben wir festgestellt, dass sie schon genaue Vorstellungen und zu großen Teilen einen Ausbildungsvertrag haben“, erläuterte Haubrichs.

Auch bei den vertretenen Branchen können sich die Organisatoren noch mehr Vielfalt vorstellen. „Das Handwerk und der Einzelhandel könnten mehr vertreten sein“, so Schnettker. Platz für Aussteller gibt es genug. So könnten die Mensa der Gesamtschule oder die Turnhalle genutzt werden. ▪ ds

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