Johanniter zu Gast bei SPD-AG 60plus in Werdohl

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Klaus Niederhäuser von den Johannitern (rechts) erläutert AG-60plus-Sprecher Wolfgang Becker den Notruf. ▪

WERDOHL ▪ „Der Haus-Notruf gewährleistet“, sagt Klaus Niederhäuser von der Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Südwestfalen, „dass Sie so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können.“ Der SPD-AG 60plus präsentiert er das Modell.

Im Fall der Fälle drückt der Senior entweder die große rote Taste an der Gegensprechanlage oder den Knopf des so genannten Funkfingers. Letzterer ist als Kette oder Armband möglich. Der Rettungssanitäter der Johanniter, der in Hagen dann die Meldung erhält weiß sofort Name und Anschrift des Hilfesuchenden sowie dessen Hausarzt, die verordneten Medikamente und auch in welchem Schrank sich die Medizin im Haushalt befindet.

Für monatlich 16,39 Euro informiert der Johanniter-Mitarbeiter dann alle hinterlegten Telefonnummern: Verwandte, Nachbarn, Freude – auf Wunsch auch den Pflegedienst oder den Notarzt.

Ist der Hilfesuchende in der Nähe der Gegensprechanlage, so kann er dem Rettungssanitäter der Johanniter auch gleich mitteilen, was ihm fehlt – vorausgesetzt er ist etwa nur gefallen und kann noch sprechen.

Das Notruf-Gerät ist mit Festnetz-Anschlüssen sämtlicher Anbieter kombinierbar. Die Anschlusskosten betragen einmalig 30 Euro. Je nach Pflegestufe ist auch teilweise eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse möglich. ▪ kol

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