Jetzt werden Untergruppen gebildet

Michael Grabs zitiert den Bürgermeister: „Sorgfalt geht in diesem Falle vor Schnelligkeit.“

WERDOHL ▪ Gut drei Stunden hat der Arbeitskreis Schule am Dienstag hinter der verschlossenen Tür des Werdohler Ratssaals getagt, ohne zu einer Beschlussempfehlung für den am 5. April angesetzten Schulausschuss zu kommen.

Wie bereits berichtet, soll dieser Arbeitskreis auf Anregung der evangelischen Kirchengemeinde erarbeiten, ob es eine Möglichkeit zur Verlegung der evangelischen Schule Ütterlingsen zurück in die Stadtmitte gibt.

Jetzt sollen erst einmal kurzfristig Arbeitsgruppen des Kreises gebildet werden, die zu nicht näher benannten Themenbereichen weitere Informationen und Meinungen zusammentragen sollen. Das sagte Fachbereichsleiter Michael Grabs, der wiederum vom Bürgermeister mit dieser Auskunft beauftragt worden war.

Einen Tag vor der Schulaussschusssitzung soll der Arbeitskreis in Gänze noch einmal zusammentreffen, um eventuell eine Beschlussempfehlung zu erarbeiten. Es darf durchaus als fraglich gelten, ob es schon Anfang April zu einer Entscheidung über den Schulstandort Ütterlingsen kommt. Diese Einschätzung ergibt sich aus zwei Feststellungen, die öffentlich von Sitzungsteilnehmern geäußert wurden. Michael Grabs zitierte Bürgermeister Griebsch mit der Aussage, Sorgfalt ginge in diesem Fall vor Schnelligkeit. Zum anderen sagte Kirchmeister Lothar Jeßegus von der Evangelischen Kirchengemeinde auf Nachfrage unserrer Redaktion, dass „ein gutes Ergebnis eine gewisse Zeit“ brauche. Der Kirche als Initiatorin des Arbeitskreises sei es wichtig, dass „nichts übers Knie gebrochen“ werde. Wenn sich der Arbeitskreis bis zum 5. April nicht zu einer Beschlussempfehlung durchringen kann, werde die Stadtverwaltung zeitnah einen weiteren Schulausschuss einberufen, sagte Grabs.

Von Seiten der Stadt ebenso wie von der Kirchengemeinde war zu hören, dass die Professionalität und Distanz des Moderators David Froessler als gewinnbringend empfunden wurde.

Volker Heyn

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