Hauptkommissar Andreas Weitz im Ruhestand

„Jedes Kind kennt Polizist Weitz“

Weitz freut sich über das Abschiedsgeschenk der Kollegen.

WERDOHL - Langeweile kommt bei Andreas Weitz garantiert nicht auf: Mit der Kettensäge, die ihm seine Ex-Kollegen der Werdohler Polizeiwache gestern Morgen überreicht haben, kann der 62-Jährige seinem Brennholz-Hobby noch intensiver frönen als bisher – zumal er als frisch gebackener Ruheständler jetzt mehr Zeit hat.

Dennoch sagte Weitz, der seit dem 1. Januar im Ruhestand ist und gestern offiziell verabschiedet wurde: „Ich gehe mit gemischten Gefühlen.“ Kein Wunder, schließlich war der Hauptkommissar Polizist mit Leib und Seele – „ein Urgestein im Besten Sinne des Wortes“, wie Thomas Voit, Leiter der Polizeiwache betonte. „Jedes Kind, egal ob Kindergarten oder Schule, kennt den Polizisten Weitz“, lobte Voit den guten Draht des Werdohlers auch schon zur jüngsten Bevölkerungsschicht. „Du warst und wolltest immer ein Ansprechpartner sein“, bescheinigte Voit dem Ex-Ordnungshüter, der seit 1990 im Bezirksdienst tätig war – und somit „in Werdohl auf Achse“.

Bevor Andreas Weitz die Polizeilaufbahn einschlug, schloss er eine Ausbildung zum Kaufmann ab. „Dann ging er zum Bund und war zwei Jahre als Kraftfahrer tätig“, sagte Voit. Ab dem 1. Oktober 1975 habe Weitz die Polizeischule besucht. Bevor er 1980 zur Polizeiwache Werdohl versetzt wurde, war der jetzige Ruheständler bei der Autobahnpolizei Hagen tätig.

Nicht nur bei der Werdohler Bevölkerung sei Weitz sehr beliebt gewesen. „Du warst stets Vermittler zwischen Vorgesetzten und Kollegen“, lobte der Wachleiter. Die zahlreiche Polizisten und ehemalige Ordnungshüter, die zur Verabschiedung gekommen waren, pflichteten Voit nickend und lächelnd bei. Die offizielle Urkunde, mit der Andreas Weitz aus dem Ruhestand verabschiedet wird, überreichte Meinolf Schlotmann, stellvertretender Leiter der Polizei im Märkischen Kreis. Auch er sprach Weitz Dank und Anerkennung aus. - cwi

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